Zu Inhalt wechseln
  • BRF Nachrichten
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
BRF Nachrichten
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
-

Vennbrand - Tag fünf: Lage im Brandgebiet hat sich etwas beruhigt - Feuer ist noch nicht fixiert

18.08.202606:3418.08.2026 - 19:21
  • Vennbrand

Im Brandgebiet im Hohen Venn hat sich die Lage etwas beruhigt. Das Wetter sorgt für eine gewisse Entspannung. Unter Kontrolle ist das Feuer allerdings nach wie vor nicht. Wind und Wolken verhinderten die Brandbekämpfung aus der Luft.

Das Wichtigste im Überblick

  • Im Hohen Venn dauern die Löscharbeiten gegen den Großbrand weiter an. Die Ausbreitung hat sich zwar verlangsamt, unter Kontrolle ist das Feuer aber weiter nicht.
  • Durch das feuchte Wetter hat sich die Lage im Brandgebiet etwas entspannt. Luftfahrzeuge konnten allerdings wegen der tief hängenden Wolken nicht eingesetzt werden.
  • Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch Wochen weitergehen. Rund 500 Menschen sind am Boden im Einsatz, darunter Feuerwehrleute, Landwirte, Soldaten und deutsche Verstärkungskräfte.
  • Die langfristigen Folgen des Brandes für Fauna und Flora sind noch unklar.
  • Die Hilfsbereitschaft seit Beginn des Vennbrandes ist enorm. So groß, dass die Behörden inzwischen vorerst keine weiteren Spenden mehr benötigen.

Updates

19:21: Die Gemeinde Weismes hat vorerst Veranstaltungen aus Sicherheitsgründen verboten. Das gelte unter anderem für Sport- und Kulturveranstaltungen, weitere organisierte Aktivitäten, Versammlungen und Kundgebungen. Das teilte die Gemeinde mit.

18:49: Der Kampf gegen die Flammen ist sehr kräftezehrend für die Einsatzkräfte und Helfer. Doch die Moral ist gut, sagt Feuerwehr-Unteroffizier Marc Vondenhof im BRF: "Es ist auch wichtig zu sehen, dass die Arbeit Früchte trägt. Man sieht aktuell, dass die Arbeiten, die durchgeführt werden, zu einem gewissen Erfolg führen."

18:19: Für die Einwohner von Küchelscheid und Leykaul in der Gemeinde Bütgenbach waren die vergangenen Tage von Unsicherheit und Sorge geprägt. Der Brand im Hohen Venn war am Freitag ausgebrochen und rückte am Samstag immer näher an die Ortschaften heran. Auch Severine Lejeune, ihr Mann und ihre beiden Kinder mussten ihr Zuhause verlassen.

17:44: Wegen des Wetters werden heute keine Hubschrauber und Flugzeuge mehr im Kampf gegen das Feuer im Hohen Venn eingesetzt. Das teilte der Zivilschutz am Flugplatz in Spa mit, meldet die Nachrichtenagentur Belga.

17:36: Zahlreiche Landwirte unterstützen die Feuerwehr im Kampf gegen den Brand im Hohen Venn mit Traktoren und Wassertanks - bislang ohne Entschädigung. Die Fédération des jeunes agriculteurs hat deshalb eine Online-Spendenaktion gestartet.

17:05: Noch ist unklar, welche langfristigen Folgen der Brand im Hohen Venn in der Natur hinterlassen wird. Das wird sich erst zeigen, wenn das Feuer gelöscht ist und wissenschaftliche Untersuchungen im Brandgebiet durchgeführt werden konnten. Mit jedem weiteren Tag, an dem die Flammen lodern, stehen Flora und Fauna unter höherer Belastung. Zudem drohen wertvolle Torfschichten in der Erde zerstört zu werden.

16:50: Der Großbrand im Hohen Venn hat die Luftqualität in der Region zeitweise deutlich verschlechtert. Am Sonntag war an der Messstation in Vielsalm eine besonders schlechte Luftqualität festgestellt worden: Die Feinstaubwerte lagen dort fast bei 800 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Elie Deblire, Bürgermeister der Gemeinde Vielsalm, kritisiert, dass man viel zu spät über diese Luftverschmutzung in Kenntnis gesetzt worden sei.

16:41: Der Präsident der Hilfeleistungszone der DG, Eupens Bürgermeister Thomas Lennertz, hat sich am Dienstag ein Bild von der Situation im Venn gemacht. Er bedankte sich bei den Mitgliedern der Zone und den anderen Einsatzkräften. "Das ist beeindruckend, was hier geleistet wird. Alle arbeiten hier zusammen."

Bei so einer Katastrophe kämen viele Fragen auf, auch für die Zukunft: "Brauchen wir mehr und besseres Material? Müssen wir uns noch besser vernetzen mit den direkten Nachbarn? Müssen wir uns noch mehr auf europäischer Ebene zusammensetzen und Mechanismen für schnelle und effektive Hilfe ausarbeiten? Das sind Fragen, die müssen wir nicht heute klären, aber die müssen wir in naher Zukunft ansprechen, offen und ehrlich. Und wir müssen schauen, dass wir da die entsprechenden Antworten finden."

16:21: Laut Experten kann der Regen dafür sorgen, dass mehr Rauch durch den Vennbrand entsteht. Hintergrund ist, dass schwelende Brände in Moor- und Humusböden laut wissenschaftlichen Untersuchungen mehr bestimmte Schadstoffe freisetzen als offene Feuer. Dazu gehören Kohlenmonoxid, Methan, Ammoniak und Feinstaub. Gleichzeitig entstehen bei Schwelbränden weniger CO2-Emissionen.

16:08: Das Feuer im Hohen Venn lässt Erinnerungen an eine Katastrophe aufleben, die mehr als ein Jahrhundert zurückliegt. 1911 brannte die einzigartige Moor- und Heidelandschaft über Wochen. Mehr als 2.000 Menschen - darunter belgische und preußische Soldaten sowie zahlreiche Zivilisten - kämpften gegen die Flammen. Ihre Mittel waren einfach: Schaufeln, Besen und von Hand angelegte Brandschneisen.

15:49: Der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont hat am Dienstag das Brandgebiet im Hohen Venn besucht. "Das ist unsere Heimat, die gerade hier vor unseren Augen verbrennt. Wir sind froh, dass wir Hilfe aus Europa bekommen haben. Das ist auch mit finanziellen Aspekten verbunden, wo Europa helfen kann", sagte Arimont.

15:43: Laut Tony Hosmans, Sprecher des Gouverneurs der Provinz Lüttich, kommt dem heutigen Tag bei den Löscharbeiten im Hohen Venn entscheidende Bedeutung zu. Alles hänge davon ab, ob das Vorgehen, das Feuer zu umzingeln und die Flammen an der Ostflanke einzudämmen, funktioniere. An der Ostflanke sei es noch unmöglich, in die Bereiche vorzustoßen, die brennen, teilte er mit.

15:36: Der Eupener Philippe Schommers hat eine Webseite entwickelt, die das Ausmaß des Vennbrandes deutlich macht. Schommers führt Daten aus rund 20 verschiedenen Quellen zusammen. Neben Satellitendaten fließen auch Wetterinformationen ein. Auch öffentlich verfügbare Flugdaten von Löschhubschraubern und -flugzeugen werden dargestellt. Mit einer Zeitleiste lässt sich auch die Entwicklung des Brandes zurückverfolgen.

15:26: Nicht alle betroffenen Bewohner von Sourbrodt sind der Aufforderung zur Evakuierung nachgekommen. Wegen des Großfeuers im Hohen Venn waren am Samstag Teile von Sourbrodt geräumt worden. Am Montagabend konnten die Bewohner dann in ihre Häuser zurück. Aber nicht alle hatten der Evakuierungsaufforderung Folge geleistet. Ein Bewohner von Sourbrodt sagte in der RTBF, dass er sich zu Hause versteckt habe.

14:50: Wegen des Feuers im Hohen Venn sind bereits am Samstagnachmittag zwischen 200 und 300 Personen, die sich in den Gemeinden Bütgenbach und Weismes in Urlaubsunterkünften aufhielten, in Sicherheit gebracht worden. Das hat Ardennes-Étape mitgeteilt. Das Unternehmen mit Sitz in Stavelot vermietet Ferienunterkünfte in der Region. Neue Buchungen werden nicht entgegengenommen.

14:44: Der Großbrand im Hohen Venn belastet viele Menschen auch psychisch. Das BTZ warnt, dass Ängste und belastende Erinnerungen auch erst Tage später auftreten können. Betroffene, Angehörige und Helfer können sich Unterstützung holen – unter anderem über die rund um die Uhr erreichbare Telefonhilfe unter 108.

14:38: Im Lager Elsenborn finden wegen des Vennbrands diese Woche keine Übungen statt. Das hat die Kommandantin des Lagers, Edith Groteclaes, dem BRF bestätigt. Durch die Löscharbeiten sei das Lager schwer zugänglich. Außerdem sei die Rauchbelastung zu hoch und man wolle auch die Wege für den laufenden Einsatz im Venn freihalten. Das Lager Elsenborn ist nicht direkt vom Brand betroffen. Allerdings liefert es logistische Unterstützung.

14:18: Den beiden Feuerwehrleuten, die während der Löscharbeiten im Hohen Venn Rauchvergiftungen erlitten haben, geht es besser. Sie waren im Krankenhaus behandelt worden. Laut der RTBF sind sie inzwischen nach Hause entlassen worden.

14:03: Im Brandgebiet im Hohen Venn hat sich die Lage etwas beruhigt. "Wir sind schon etwas ruhiger", sagt der Kommandant der Hilfeleistungszone der DG, Francis Cloth. Das Feuer sei zwar noch nicht fixiert, und der Brand entwickle sich immer noch, aber das Wetter sorge aktuell für eine gewisse Entspannung. "Wir haben die Lage soweit unter Kontrolle, dass wir keinen Überflug mehr haben an den Stellen, wo es gefährlich ist." Die Einsatzkräfte können im Moment die Richtung im Griff halten.

Die nächste Aufgabe ist es, eine größere Schneise zu schaffen, um das Feuer Richtung Deutschland zu stoppen. "Dabei hilft uns das feuchtere Wetter, weil sich das Feuer dadurch nicht so schnell ausbreiten kann."

Gleichzeitig ist der Wind ein Problem. "Er nimmt wieder zu, und deshalb können wir aktuell keine Luftmittel einsetzen, weil die Flughöhe derzeit nicht fliegbar ist", sagt Cloth.

13:30: Wegen des Waldbrands im Hohen Venn ist der Ravel zwischen Weywertz und Sourbrodt auf dem Gebiet der Gemeinde Weismes für Fußgänger, Radfahrer und andere nicht motorisierte Nutzer gesperrt. Grund sind die Brandgefahr und der Schutz der Bevölkerung.

13:10: Nach Angaben der wallonischen Landwirtschaftsministerin Anne-Catherine Dalcq wird derzeit geprüft, wie Landwirte entschädigt werden können, die sich an den Löscharbeiten im Hohen Venn beteiligen. Die kleinen und mittleren Unternehmen, deren Geschäftstätigkeiten durch den Großbrand im Hohen Venn eingeschränkt werden, können einen Anspruch auf Überbrückungsmaßnahmen geltend machen. Das hat das Büro der zuständigen föderalen Ministerin Éléonore Simonet mitgeteilt.

12:54: Am Montag hat sich die schwedische Königin Silvia ein Bild von der Lage in der Region gemacht und die Teams der schwedischen Löschflugzeuge in Spa getroffen. Die Königin bedankte sich dabei persönlich bei den Piloten und der schwedischen Crew.

12:48: Im Hohen Venn gibt es auch am Dienstagmittag noch keine Entwarnung. Das Feuer wird von den Einsatzkräften weiter in Schach gehalten, ist aber noch nicht unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte tragen Erde ab, um so etwas wie einen Ring um die gesamte Brandfläche zu bilden. Es werden auch Brandschneisen angelegt, auch um unterirdische Feuer zu unterbinden.

Wegen schlechter Sicht können noch keine Löscharbeiten aus der Luft stattfinden. Die Einsatzkräfte hoffen aber, dass bald neue Bilder aus der Luft über den Zustand der Vennfläche gemacht werden können. Das sind Informationen, die die Einsatzleitung braucht, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

12:18: Quentin Grégoire, der Leiter der Hilfeleistungszone Vesdre-Hoëgne & Plateau, fordert angesichts des Waldbrands im Hohen Venn eine sachliche Debatte über den Katastrophenschutz in Belgien. Er schlägt unter anderem eine feste Koordinationsstruktur für alle wallonischen Hilfeleistungszonen vor. Er fordert außerdem dringend, dass mehr Spezialeinsatzkräfte ausgebildet werden, um auf neue Risiken eingehen zu können. Insgesamt brauche es mehr hauptamtliche Feuerwehrleute und auch mehr Mittel für Prävention.

12:08: Die Veranstaltung Le Beau Vélo de Ravel vom Wochenende an der Eupener Talsperre ist abgesagt. Das hat der Eupener Sportschöffe Josef Thaeter dem BRF bestätigt. Wegen der Löscharbeiten im Hohen Venn ist der Bereich an der Talsperre auf unbestimmte Zeit gesperrt.

11:55: Der Innenausschuss der Kammer kommt am Donnerstag zu einer Sondersitzung zum Waldbrand im Hohen Venn zusammen. Innenminister Bernard Quintin soll dort Fragen der Abgeordneten beantworten. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Frage, wie Belgien auf mögliche weitere Waldbrände vorbereitet ist. Die Abgeordneten wollen außerdem wissen, warum für den Brand im Hohen Venn keine föderale Krisenphase ausgerufen wurde. Auch mögliche Auswirkungen der Sparmaßnahmen beim Zivilschutz sollen thematisiert werden.

11:40: Der verheerende Waldbrand im Venn ist nach Einschätzung des WWF ein deutliches Warnsignal angesichts des Klimawandels. Die Moore im Venn speichern große Mengen an Wasser und Kohlenstoff und wirken damit als natürlicher Schutz vor den Folgen des Klimawandels.

Der WWF fordert die Behörden deshalb auf, die Wiederherstellung geschädigter Moorlandschaften zu einer absoluten Priorität zu machen. Die Organisation bedauert zudem, dass durch den Brand auch Ergebnisse jahrelanger Renaturierungsarbeiten zerstört wurden. In den wiederhergestellten Moorgebieten waren zuletzt seltene Vogelarten zurückgekehrt.

11:20: Die Löschhubschrauber und -flugzeuge, die auf ihren Einsatz im Hohen Venn warten, können noch nicht starten. Das liegt vor allem an dem Rauch über dem Brandgebiet.

Die Einsatzkräfte am Boden sind unter anderem damit beschäftigt, Bäume zu fällen, deren Wurzeln verbrannt sind, und die umzustürzen drohen. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme für die Feuerwehrleute. Außerdem werden Böden abgegraben. Die Brandlinie entlang der verbrannten Fläche wird von den Feuerwehrleuten weiterhin gesichert.

10:57: Während am Montag noch Nordwestwind vorherrschte und Rauch in Richtung Büllingen und Bütgenbach zog, hat der Wind inzwischen auf Südwest bis West gedreht. Dadurch wird der Rauch derzeit vor allem in Richtung Deutschland getragen. Besonders der Raum Kalterherberg und Monschau muss mit einer stärkeren Rauchbelastung rechnen. Das Eupener Land sowie Büllingen und Bütgenbach dürften dagegen weitgehend verschont bleiben.

Mehr zum Wetter im Wettertalk mit BRF-Experte Karsten Brandt:

10:46: Das Feuer im Hohen Venn hat sich in den vergangenen Stunden nicht weiter ausgebreitet, brennt aber weiterhin. Das teilte der Sprecher des Öffentlichen Dienstes der Wallonie (SPW), Nicolas Yernaux, am Dienstagmorgen mit. Die Aufgabe besteht jetzt darin, Brandbarrieren entlang der nördlichen und östlichen Seite des Brandgebietes zu sichern.  Ziel sei es, das Feuer einzukreisen und dadurch unter Kontrolle zu bringen.

10:10: Die Arbeit der Feuerwehr ist weiterhin schwierig. Das bestätigt auch Forstamtsleiter René Dahmen: "Der Wind ist ein Problem, der ganze Qualm wird auf die Ostflanke getrieben, das ist die Flanke neben Küchelscheid/deutsche Grenze. Das muss heute stabilisiert werden. Die Feuerwehrleute sind wegen der Windrichtung total im Qualm und im Regen."

09:40: Die Stadt Spa verbietet den Zugang zum Naturpark Hohes Venn auf seinem Gebiet noch mindestens bis einschließlich Mittwoch aufgrund des dort wütenden Großbrandes. Das gab die Stadt über die sozialen Medien bekannt. Die Maßnahme dient der Sicherheit der Besucher und soll den Rettungskräften die Möglichkeit geben, die Flammen ungehindert zu bekämpfen. Auf dem Gebiet von Spa befinden sich mehrere Sehenswürdigkeiten wie der Jean-Valière-Aussichtsturm und verschiedene Wanderwege.

08:55: Die Gemeinde Bütgenbach schreibt auf Facebook: "Die aktuellen Bedingungen erlauben leider noch keine Rückkehr der Einwohner von Küchelscheid und Leykaul. Dies, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Wir sind uns der Schwierigkeit dieser Situation bewusst und bedanken uns bei den Einwohnerinnen und Einwohnern für Ihre Geduld und Kooperation." Die Gemeinde bedankt sich auch ausdrücklich bei allen Helfern.

08:37: Hinter den Einsatzkräften liegt eine schwierige Nacht. Die Wetterbedingungen erschweren den Einsatz. Über dem Brandgebiet hängt weiter eine dichte Rauchwolke, dadurch konnten die Löscharbeiten aus der Luft nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Die Arbeiten werden jetzt wieder auf den Boden verlagert.

Der Westwind droht, das Feuer in Richtung Deutschland auf einen Fichtenwald zu treiben. Das versuchen die Einsatzkräfte um jeden Preis zu verhindern und haben begonnen, Boden abzugraben. Ziel ist es, die Flammen einzukreisen. Helfen könnte der für Dienstag gemeldete Regen, wenn er ergiebig genug ausfällt. Der Regen am Montag ist größtenteils auf dem heißen Boden verdampft.

08:32: Die Webstreams der BRF-Radioprogramme sind ab sofort wieder abrufbar. Sie waren in der Nacht wegen einer technischen Störung nicht empfangbar. Die Störung ist behoben. Wir bitten, die Unannehmlichkeit zu entschuldigen.
BRF1 und BRF2 waren aber jederzeit über die üblichen UKW-Frequenzen und DAB+ zu hören.

08:09: In Malmedy wird die städtische Kinderkrippe ihren Betrieb wieder aufnehmen, auch Ferien- und Freizeitangebote sollen wieder stattfinden. Nach Angaben der Stadt sind außerdem die FFP2-Masken aus dem strategischen Vorrat freigegeben worden. Sie sind beim Einwohneramt erhältlich.

07:19: Die offizielle Spendenhotline, die erst am Sonntag eingerichtet worden war, berichtet von einer enormen Hilfsbereitschaft. Privatpersonen boten schweres Gerät, Nahrungsmittel, Geld und Medikamente an, aber auch medizinische Dienstleistungen. Die Hotline ist seit Montagabend wieder geschlossen.

06:56: Bei den Arbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute eine Rauchvergiftung. Sie werden im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand gilt als stabil.

06:34: Im Hohen Venn dauern die Löscharbeiten gegen den Großbrand weiter an. Immerhin haben die Flammen am Montag kaum noch an Fläche gewonnen, unter Kontrolle ist das Feuer weiter nicht.

Regen und Wind haben die Ausbreitung des Feuers zuletzt gebremst. Problematisch bleibt jedoch eine Brandfront im Osten, die für die Einsatzkräfte zu Fuß nicht zugänglich ist. Insgesamt sind bisher mehr als 3.000 Hektar Natur zerstört worden.

Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch Wochen weitergehen. Im Kampf gegen die Flammen wurden auch am Montag umfangreiche Löschmittel aus der Luft eingesetzt. Deutschland und Norwegen schickten je zwei Hubschrauber, zusätzlich zu den beiden Hubschraubern der föderalen Polizei, einem niederländischen Hubschrauber und zwei schwedischen Flugzeugen.

Rund 500 Menschen sind am Boden im Einsatz, darunter Feuerwehrleute, Landwirte, Soldaten und deutsche Verstärkungskräfte. René Dahmen, der Forstamtsleiter in Elsenborn, hofft, dass das Feuer am Dienstag oder spätestens am Mittwoch unter Kontrolle ist.

Die evakuierten Einwohner von Sourbrodt konnten am Montagabend in ihre Häuser zurückkehren.

Vennbrand - Tag vier: König besucht Brandgebiet - Einwohner aus Sourbrodt dürfen zurück

belga/rtbf/vrt/sh/moko/ake

Nach oben
  • Home
  • Regional
  • National
  • International
  • Sport
  • Meinung
  • Kultur

Neuigkeiten zum BRF als Newsletter

Jetzt anmelden
Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen?
Kontaktieren Sie uns!
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Barrierefreiheit
  • Cookie-Zustimmung anpassen

Design, Konzept & Programmierung: Pixelbar & Pavonet

Cookie Hinweis

Wir nutzen Cookies, um die Funktion der Webseite zu gewährleisten (essentielle Cookies). Darüber hinaus nutzen wir Cookies, mit denen wir User-Verhalten messen können. Diese Daten teilen wir mit Dritten. Dafür brauchen wir Ihre Zustimmung. Welche Cookies genau genutzt werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Nur essentielle Cookies zulassen Alle Cookies zulassen
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
Podcast
-