Das Wichtigste im Überblick
- Die Lage im Hohen Venn bleibt kritisch. Der verheerende Großbrand, der seit Freitag wütet, hat bereits rund 3.000 bis 3.200 Hektar und damit etwa ein Drittel des einzigartigen Naturschutzgebietes zerstört.
- Vor allem der Wind bleibt ein entscheidender Faktor. In der Nacht auf Dienstag soll er sich beruhigen - und für Dienstagmorgen wird ergiebiger Regen erwartet.
- Am Montag hat König Philippe das Brandgebiet besucht. Er informierte sich über den Stand der Löscharbeiten und dankte den Einsatzkräften und Helfern. "Mir blutet das Herz", sagte er angesichts der Zerstörungen.
- Die evakuierten Einwohner von Sourbrodt dürfen wieder in ihre Häuser zurück. Für Küchelscheid und Leykaul bleibt die Evakuierung gültig, sagte Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen dem BRF.
Updates
20:45: Monschaus Bürgermeisterin Carmen Krämer appellierte auf einer Pressekonferenz an die Bevölkerung, nicht alles zu glauben, was sie in den Sozialen Netzwerken sehen. Dort gebe es viele falsche Informationen.
19:37: Die evakuierten Einwohner von Sourbrodt dürfen wieder in ihre Häuser zurück. Das meldet der Lokalsender Vedia. Ab 20 Uhr können sie ihre Häuser wieder beziehen.
19:34: Seit mittlerweile vier Tagen lodert der Brand im Hohen Venn. Dabei entsteht auch starker Rauch, der nicht nur riecht, sondern auch gesundheitsschädlich sein kann. Besonders in einigen Eifelgemeinden ist die Luftqualität beeinträchtigt, beispielsweise in Bütgenbach.
19:31: Die Wetterbedingungen haben den Einsatz der europäischen Löschflugzeuge und Hubschrauber im Kampf gegen den Brand im Hohen Venn heute lange erschwert. Wegen tiefer Wolken und schlechter Sicht konnten die meisten Maschinen erst ab 16:30 Uhr starten.
18:50: Die Feinstaubbelastung bleibt in vielen Ortschaften, die den Rauchwolken ausgesetzt sind, problematisch. Selbst wenn sich die Luftqualität im Vergleich zu Sonntag bereits wieder etwas verbessert hat. Das teilte die Interregionale Umweltagentur (Celine) mit. Ein Wechsel der Windrichtung und der Niederschlag am Montagmorgen hätten die Feinstaubkonzentration verringert, hieß es.
17:52: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich zufrieden über die europäischen Hilfsmechanismen für die Brandgebiete in Europa gezeigt. Die europäische Solidarität laufe auf Hochtouren, so von der Leyen. Auch die belgische EU-Kommissarin für Krisenmanagement Hadja Lahbib äußerte sich am Montag positiv über die EU-Hilfsmechanismen.
17:31: Innenminister Bernard Quintin geht davon aus, dass die Löscharbeiten im Venn noch Wochen andauern werden. Selbst wenn das Feuer unter Kontrolle sei, müssten die Gebiete weiterhin bewässert werden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern, sagte Quintin. Das Vordringen in bestimmte Teile des Brandgebietes bleibe schwierig. Und das Feuer sei unvorhersehbar - es hänge auch von der Witterung, darunter vom Wind ab, betonte der Innenminister.
17:03: Die Feuerwehr aus Limburg bleibt mindestens bis Mittwochabend zur Unterstützung der lokalen Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten im Hohen Venn. Seit Samstagmorgen sind rund 20 Einsatzkräfte mit vier Waldbrandfahrzeugen in der Region. Während des Einsatzes bleiben die Fahrzeuge vor Ort, die Einsatzkräfte werden alle acht bis zwölf Stunden abgelöst.
16:54: Die Wildtierpflegestation in Mürringen hat nach dem Brand im Hohen Venn noch keine Tiere aufnehmen müssen und geht nicht davon aus, dass sich das noch ändere. Jungvögel seien längst flügge und würden wie alle anderen Vögel flüchten können. Das Gleiche gelte für größere Tiere. Problematisch könnte es werden, wenn die Tiere in den nächsten Wochen kein Futter finden würden, erklärte Berthold Thomahsen von der Pflegestation. Er sei auf eventuelle Aufnahmen trotzdem vorbereitet.
16:39: Bei seinem Besuch in Sourbrodt hat sich König Philippe über die Lage im Kampf gegen den Großbrand im Hohen Venn informiert. Er tauschte sich mit Bewohnern des Ortes aus und dankte den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Er hoffe, dass sich die Natur im Hohen Venn, das er als Juwel Belgiens bezeichnete, schnell regenerieren könne, sagte der König.
15:43: Beim Einsatz gegen den Brand im Hohen Venn ist eine Feuerwehrkraft aus Monschau mit Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus gekommen. Das teilt der Leiter der Feuerwehr in Monschau mit.
15:37: Die Brandlage im Hohen Venn an der Grenze zu Deutschland ist unverändert. Die Monschauer Bürgermeisterin Carmen Krämer sagte, die etwa 30 evakuierten Einwohner könnten deshalb noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. Der Regen habe zwar etwas geholfen, das Feuer aber nicht gelöscht. Die Einsatzkräfte täten alles dafür, dass niemand in Gefahr gerate.
15:31: Noch ist unklar, was den Großbrand im Hohen Venn ausgelöst hat. Gilles de Villers Grand Champs, Abteilungsprokurator der Staatsanwaltschaft Lüttich, sagt in der RTBF, dass man vor Ort nach Anzeichen suchen werde. Das sei sehr schwierig, weil das Gebiet derzeit weder für die Ermittler, die Fachleute noch die Labore der technischen und wissenschaftlichen Polizei zugänglich sei. Aber es sei deren erste Aufgabe, an den Ort des Geschehens zu gehen - möglicherweise in Begleitung eines Spürhundes, erklärte der Prokurator.
15:18: Der Präsident der Vereinigung "Amis de la fagne" wirft den Behörden vor, dass sie den Zugang zum Naturschutzgebiet nicht präventiv verboten haben. Trotz der bekannten Brandgefahr seien die Zugänge zum Venn nicht frühzeitig gesperrt worden, so Jean Collard.
15:13: Der Brand im Hohen Venn ist aus zwei Gründen sehr herausfordernd: Das Gelände ist sehr unwegsam und der Brand findet unter der Oberfläche statt. Unterirdische Feuer im Torf seien bekanntlich ein großes Problem, erklärt Yves Pieper, Forstamtsleiter von Verviers.
"Das Feuer frisst sich in den Boden rein und brennt teilweise ohne Sauerstoffzufuhr weiter. Schwelbrände entwickeln auch manchmal keinen Rauch. Die schwierige Arbeit der kommenden Wochen und Monate wird sein, zu überwachen, dass es nicht wieder zu einem Ausbruch am Rand des bereits verbrannten Gebiets kommt und der einen neuen Brand in den Waldgebieten verursacht, die bisher verschont geblieben sind."
14:43: König Philippe ist kurz vor 14 Uhr in Sourbrodt eingetroffen. Dort befindet sich in der Rue de Bosfagne die Einsatzzentrale der Feuerwehr für die Löscharbeiten im Hohen Venn. Auch DG-Ministerpräsident Oliver Paasch ist nach Sourbrodt gereist.
14:07: Die Gemeinde Baelen untersagt aus Sicherheitsgründen vorerst den Zugang zum Hertogenwald. Mit dem Verbot soll verhindert werden, dass im Hertogenwald ein Feuer ausbricht. In der DG sind aktuell keine Sperrungen vorgesehen. Das haben die Bürgermeister von Raeren und Eupen dem BRF bestätigt. Trotzdem gilt weiterhin extreme Vorsicht und absolutes Feuerverbot. Alle Bürger werden außerdem gebeten, sich aus dem Einsatzbereich fern zu halten und die Löscharbeiten nicht zu behindern.
13:42: König Philippe spricht bei seinem Besuch des Krisenzentrums in Vottem von einem "schwierigen Moment für Belgien". Er hoffe, dass diese tragische Episode schnell hinter uns liegen werde. Im Krisenzentrum in Vottem wird das Staatsoberhaupt über den Stand der Dinge in Kenntnis gesetzt. Der Gouverneur der Provinz Lüttich, Hervé Jamar, sagt, die Lage sei besser als in den vergangenen Tagen.
13:33: Die Löschhubschrauber und -flugzeuge nehmen unter anderem Wasser aus den Talsperren auf. Die Talsperren sind aber auch ein wichtiges Trinkwasserreservoir. Natürlich werde es durch die Wasserbetankung Auswirkungen geben, sagt Sarah Pierre, Sprecherin des Öffentlichen Dienstes der Wallonie. "Gegenwärtig sind wir aber nicht im roten Bereich. Wir sind noch mehrere Tage davon entfernt, die Frage aufwerfen zu müssen, diese Betankung einzustellen. Im Augenblick steht die Ampel auf grün", so Pierre in der RTBF.
13:18: Die Arbeiten im Schilsweg in der Eupener Unterstadt sind wegen des Vennbrands auf unbestimmte Zeit verschoben. Eigentlich sollten dort heute Asphaltierungsarbeiten beginnen. Der Kreisverkehr in der Eupener Unterstadt ist einer der zentralen Zugangspunkte für die Löscharbeiten. Alle Bürger werden gebeten, den Bereich des Einsatzes zu meiden.
13:14: Die beiden schwedischen Löschflugzeuge sollen ihren Einsatz wieder aufnehmen. Anders als gestern werden die Maschinen ihr Wasser nicht mehr aus dem Albertkanal bei Visé, sondern aus einer Talsperre in Deutschland aufnehmen. Grund sind ungünstige Windbedingungen. Der deutsche Stausee liegt näher am Brandgebiet. Die Flugzeuge benötigen etwa einen Kilometer, um Wasser aufzunehmen. Bei jedem Vorgang können sie rund 3.000 Liter Wasser schöpfen.
12:51: Die Bewohner von Sourbrodt, Küchelscheid und Leykaul, die aufgrund des Feuers vorsorglich in Sicherheit gebracht worden sind, können nach wie vor nicht in ihre Häuser zurück. Das hat der Gouverneur der Provinz Lüttich in einer Mitteilung bekannt gegeben. Bisher hat es bei den Löscharbeiten zwei Leichtverletzte gegeben. Eine Person zog sich demnach eine Verletzung am Rücken zu. Die andere verletzte sich am Knöchel.
12:39: Drei Feuerwehrleute aus Vielsalm sind heute Morgen bei einem Unfall leicht verletzt worden. Ihr Löschfahrzeug rutschte auf der Strecke zwischen Grand-Halleux und Trois-Ponts auf einer Dieselspur aus und kippte um. Die Einsatzkräfte werden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie waren wegen eines vermeintlichen Waldbrands bei Trois-Ponts unterwegs - Fehlalarm. Der gemeldete Rauch stammte vom Brand im Hohen Venn.
12:29: Bei der Bekämpfung des Waldbrands im Hohen Venn sollen heute insgesamt neun Fluggeräte eingesetzt werden: zwei schwedische Löschflugzeuge, zwei Hubschraubern der föderalen Polizei, jeweils zwei Hubschrauber aus Deutschland und Norwegen und einer der beiden niederländischen Chinook-Hubschrauber. Laut dem Leiter des Forstamts Verviers, Yves Pieper, sollen die deutschen Hubschrauber ab mittags fliegen und die norwegischen ab 18 Uhr. Der tatsächliche Start hänge aber von den Wetterbedingungen ab.
Die Unterstützung aus der Luft sei enorm wichtig, sagt Yves Pieper: "Es gibt Stellen, die wir zwar beobachten können, aber an die wir nicht ran kommen. Die sind auch viel zu gefährlich für die Einsatzkräfte, weil das Feuer nach wie vor dreht. Der Boden ist sehr heiß und die Rauchentwicklung ist extrem, so dass Menschen zu Schaden kommen können."
11:53: Aufgrund der Brandbekämpfung sind mehrere Straßen und wichtige Verbindungen gesperrt: Bütgenbach-Monschau-Eupen (N669) und Bütgenbach-Sourbrodt-Eupen (N68). Die Strecke über Gileppe bleibt ebenfalls gesperrt. Die Verbindung Bütgenbach-Eupen über Weismes, Malmedy und Autobahn ist geöffnet.
11:33: Bis zum Abend (ca. 21 Uhr) weht ein kräftiger Wind mit bis zu 30 km/h aus nordwestlicher Richtung, sagt BRF-Wetterexperte Karsten Brandt im BRF. Für die Einwohner der Gemeinden Bütgenbach und Büllingen bedeutet das eine starke Rauch- und Geruchsbelästigung. Die Einwohner sollten vermeiden, sich ohne Maske draußen aufzuhalten.
In der Nacht flaut der Wind ab, dreht aber auch mehrmals. Auch die Gemeinden Eupen und Raeren können dann vom Rauch kurzzeitig betroffen sein.
Die gute Nachricht: Morgen früh regnet es wieder. Das hilft den Feuerwehrleuten beim Löschen und macht die Luft etwas sauberer. Der Wind dreht Richtung Deutsche Eifel.
Radio-Interview mit BRF-Wetterexperte Karsten Brandt im Player::
10:02: Verteidigungsminister Theo Francken hat angekündigt, dass er einen nationalen Brand-Aktionsplan erstellen wird. Der Plan soll im September dem Parlament vorgelegt werden. Die Armee stellt auf Anfrage des Zivilschutzes Hilfe bei der Bekämpfung von Bränden zu Verfügung. Das ist auch aktuell im Hohen Venn der Fall.
09:54: Die Flammenfront bereitet weiter große Mühe. Die Feuerwehr muss an allen Fronten enorm wachsam bleiben. Luftaufnahmen sollen Aufschluss über die Lage nach der Nacht geben. Derzeit breitet sich das Feuer noch in nordöstlicher Richtung aus in sehr schwer erreichbarem Gelände. Dort ist die Hilfe aus der Luft besonders wichtig. An anderen Stellen ist das Feuer unter Kontrolle. Dabei hat auch der Regen geholfen. Aber immer wieder flackern Flammen auf, die sofort bekämpft werden müssen.
09:02: König Philippe trifft heute die Einsatzkräfte, um ihnen seine Unterstützung im Kampf gegen das Feuer auszudrücken. Zuerst informiert er sich im Krisenzentrum der Provinz in Vottem über den Stand der Dinge. Danach besucht er das Koordinationszentrum in Sourbrodt. Bereits am Samstag hatte der König in einem kurzen Kommuniqué den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz gedankt.
08:45: Die deutsche Bundeswehr entsendet zwei Löschhubschrauber. Auch sie sind mit einem "Bambi Bucket" ausgestattet, einem riesigen Wasserbehälter, der wie ein Eimer unter den Hubschrauber gehängt wird. Damit kann Wasser aus kleineren Teichen und Flüssen geschöpft werden. Bei jedem Flug können 2.000 Liter abgelassen werden. Sie waren bereits an dem großen Löscheinsatz gegen das Feuer bei Hürtgenwald in der Nordeifel beteiligt.
Norwegen schickt ebenfalls zwei Löschhubschrauber. Auch die Niederlande stellen heute einen Hubschrauber zur Verfügung. Die zwei Hubschrauber der föderalen Polizei kommen heute ebenfalls wieder zum Einsatz. Auch de zwei schwedischen Löschflugzeuge nehmen heute ihre Arbeit wieder auf. Sie waren gestern zum ersten Mal eingesetzt worden.
07:45: Das Feuer sorgt in der Region für extrem giftigen Rauch und eine hohe Feinstaubbelastung.

07:40: Der Brand im Hohen Venn hat inzwischen eine Fläche von schätzungsweise 3.200 Hektar erfasst. Das wird bei einem Update am Kommandozentrum mitgeteilt, das inzwischen nach Sourbrodt verlegt worden ist. Das Feuer ist nach wie vor noch nicht unter Kontrolle.
07:22: Nach Angaben der Feuerwehr spielen derzeit Regen, nachlassender Wind und hohe Luftfeuchtigkeit den Einsatzkräften in die Hände. "Allerdings ist der Wind sehr launisch und wechselhaft - unvorhersehbar", sagt der Sprecher des Öffentlichen Diensts der Wallonie, Nicolas Yernaux, dem BRF. "Der Regen ist nicht ausreichend. Wegen der Hitze verdampft der Regen, bevor er den Boden erreicht hat. Er hilft aber, die noch nicht betroffenen Flächen feucht zu halten, damit sie erst gar nicht in Gefahr geraten."
06:58: Rund 500 Einsatzkräfte und mehr als 120 Fahrzeuge sind vor Ort. Tagsüber haben sechs Luftfahrzeuge die Löscharbeiten aus der Luft unterstützt. Darunter waren zwei niederländische Chinook-Hubschrauber und zwei schwedische Flugzeuge. In der Nacht sind die Einsätze aus der Luft eingestellt worden, im Laufe des Tages werden zwei Hubschrauber aus Norwegen erwartet. Am Boden gehen die Löscharbeiten weiter.
06:42: Zusammenfassung von Tag drei des Vennbrands:
06:31: Nach Angaben des Lütticher Provinzgouverneurs hat am Sonntag Nordwind die Flammen in Richtung Südosten getrieben. Die Flammen haben so auch einen Fichtenwald erreicht. Das erschwert die Löscharbeiten.
06:24: Die Behörden bitten die Bevölkerung, das Einsatzgebiet zu meiden. Hilfsangebote sollen über die Informationsnummer 1771 koordiniert werden. Haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel können am Montag zwischen 10 und 12 Uhr bei der Lebensmittelbank in Rocourt - rue de la Tonne 80C à 4000 Rocourt - abgegeben werden.
06:05: Das Feuer im Hohen Venn rückt auf die erste Wohnsiedlung auf deutschem Gebiet in der Gemeinde Kalterherberg vor. Die Flammen stünden etwa 300 Meter vor den Gebäuden, die wenige Stunden vorher evakuiert worden waren, sagte Monschaus Feuerwehrsprecher Tobias Schell. Die Häuser in den Ortslagen Ruitzhof und Geisberg mit rund 30 Bewohnern waren gegen 22 Uhr geräumt worden. Für Menschen, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, ist eine Betreuungsstelle in der Sekundarschule in Simmerath eingerichtet.
Zwischen dem Feuer und den Häusern liegen Wiesen, die die Feuerwehr in den vergangenen Stunden komplett mit Wasser getränkt hat. Inzwischen hat sich die Lage dort stabilisiert. Im Minutentakt rauschten in der Nacht Transporter mit Wassertanks durch Kalterherberg, das zu Monschau gehört, ins Einsatzgebiet. Das Wasser muss von der Talsperre Perlenbach herbeigeschafft werden. Gegen 16 Uhr am Sonntag sei die Anfrage aus Belgien gekommen, bei der Brandbekämpfung zu helfen.
okr/est/km/vk/moko/mz/ake/jp/lo/kwa