Der Großbrand im Hohen Venn hat die Luftqualität in der Region zeitweise deutlich verschlechtert. Das liegt unter anderem am Feinstaub, der durch den Brand freigesetzt wird. Am Sonntag war an der Messstation in Vielsalm eine besonders schlechte Luftqualität festgestellt worden: Die Feinstaubwerte lagen dort fast bei 800 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Zum Vergleich: Bereits bei einem Wert von 140 gilt die Luft als deutlich verschmutzt.
Elie Deblire, Bürgermeister der Gemeinde Vielsalm, kritisiert, dass man viel zu spät über diese Luftverschmutzung in Kenntnis gesetzt worden sei. In der Gemeinde habe dichter Nebel geherrscht, aber erst gegen 23 Uhr habe man vom Gouverneur die Empfehlungen erhalten, die von der wallonischen Gesundheitsagentur Aviq formuliert worden seien. Zu diesem Zeitpunkt sei der Wert der Luftverschmutzung längst nicht mehr so hoch gewesen wie am Vormittag, sagte der Bürgermeister von Vielsalm.
rtbf/moko