National

Bouchez‘ Einheitsidee sorgt für verschnupfte Reaktionen

Die Rückkehr Belgiens zum Einheitsstaat – das würde sich der MR-Vorsitzende Georges-Louis Bouchez wünschen. Ein Belgien ohne Regionen und Sprachgemeinschaften sei sein Idealbild, sagte Bouchez im Dezember dem Magazin Wilfried. Das Interview ist gerade erschienen – und sorgte am Donnerstag schon für viel Wirbel.

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Streik der Gefängniswärter weitet sich aus

Der Streik der Gefängniswärter in Belgien weitet sich aus. Nachdem das Personal von zunächst nur drei Gefängnissen in Flandern und Brüssel am Mittwochabend die Arbeit für 24 Stunden niedergelegt hatte, wollen am Freitag landesweit die Mitarbeiter von rund einem Dutzend Gefängnisse streiken.

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Bouchez‘ Unitarismus: Von Interviews und Vogelflugdeutern

Ein Interview des MR-Vorsitzenden Georges-Louis Bouchez hat am Donnerstag vor allem in Flandern für Aufregung gesorgt. In einem Gespräch mit der frankophonen Zeitschrift Wilfried erklärt Bouchez, dass sein Idealbild des Landes eigentlich der Einheitsstaat wäre – also das Belgien aus der Zeit vor den Staatsreformen, mit einer einzigen Zentralregierung. Vor allem in Flandern sorgt die Aussage für irritierte Reaktionen.

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Karaffenkrieg: Geplantes Gratiswasser in wallonischen Restaurants sorgt für Streit

Vor allem in Frankreich, aber auch in vielen anderen Ländern ist es das Normalste der Welt: Wer sich in einem Restaurant an einen Tisch setzt, der bekommt auch gleich eine Karaffe Wasser hingestellt - gratis. In Belgien ist das eher die Ausnahme. Die Wallonische Region will diese Tradition jetzt quasi per Gesetz etablieren. Restaurants sollen verpflichtet werden, den Kunden kostenloses Wasser zur Verfügung zu stellen. Doch ist die Idee sehr umstritten. Mehr ...

Kreditgeschäft in Belgien läuft

Das Kreditgeschäft in Belgien läuft derzeit besonders gut: Einer Schätzung zufolge haben zwei Drittel der Belgier mindestens einen Kredit bei der Bank. Das schreibt die Zeitung Le Soir. Mehr ...

Streik in drei Gefängnissen

In drei großen Haftanstalten in Flandern und Brüssel hat das Personal am Mittwochabend für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaften wollen damit gegen die Pläne von Justizminister Koen Geens protestieren, der einen Minimaldienst für den Streikfall einführen will. Die Berechnungen des CD&V-Ministers seien "absurd", hieß es. Mehr ...