Am Samstag wurden Teile von Sourbrodt aufgrund des Großfeuers im Hohen Venn evakuiert. Am Montagabend konnten die Bewohner dann in ihre Häuser zurück. Aber nicht alle hatten der Evakuierungsaufforderung Folge geleistet. Ein Bewohner von Sourbrodt sagte in der RTBF, dass er sich zu Hause versteckt habe.
Als die Meldungen über den Wind kamen, habe er es nicht gewagt, das Haus zu verlassen. Und er habe befürchtet, dass die Asche des Großfeuers die Rasenfläche an seinem Haus in Brand setzen könnte. Denn die Rasenfläche sei völlig braun und vertrocknet gewesen. Wäre es dort zu einem Feuer gekommen, wäre niemand da gewesen, so der Bewohner von Sourbrodt. Als er die Feuerfront in der Ferne gesehen habe, da habe er es aber schon mit der Angst zu tun bekommen, so der Sourbrodter in der RTBF.
rtbf/moko