Das Feuer im Hohen Venn hat sich am Dienstagmorgen nicht weiter ausgebreitet, brennt aber weiterhin. Das teilte der Sprecher des Öffentlichen Dienstes der Wallonie (SPW), Nicolas Yernaux, mit. Die verbrannte Fläche erstreckt sich weiterhin über rund 3.000 Hektar.
Die Aufgabe am Dienstag bestehe darin, Brandbarrieren entlang der nördlichen und östlichen Seite des Brandgebietes zu sichern. Ziel sei es, das Feuer einzukreisen und dadurch unter Kontrolle zu bringen. Sorge bereitet den Rettungskräften der zunehmende Wind, er erhöht das Risiko, dass das Feuer die Schneisen durchbricht und einen Nadelwald auf deutschem Gebiet erreicht.
Am Morgen haben die Rettungskräfte damit begonnen, Brandschneisen anzulegen. Dafür wird der Boden auf einer Breite von etwa 30 Zentimetern freigelegt, um brennbares Material zu entfernen. Außerdem wurden bereits Bäume gefällt, um die Brandfronten abzusichern.
Wegen schlechter Sicht konnten noch keine Löscharbeiten aus der Luft stattfinden. Insgesamt stehen dazu neun Fluggeräte bereit: Sieben Hubschrauber aus dem In- und Ausland sowie zwei schwedische Löschflugzeuge.
belga/sh