Kommentar

Kommentar – Ein bisschen Respekt, bitte!

Der angekündigte Rücktritt von Bildungsminister Harald Mollers hat in dieser Woche landesweit für Aufsehen gesorgt. Das liegt an den Gründen, die der Minister für seinen Schritt angab: die zunehmenden persönlichen Anfeindungen, vor allem in den "Neuen Medien". Auch wenn Hasskommentare und Pauschalurteile dort besonders deutlich zu Tage treten - an Respekt fehlt es nicht nur da, findet Stephan Pesch im Wochenkommentar. Mehr ...

Kommentar: Zwischen Kirmes und Karneval – Leben mit Corona

Das allgegenwärtige Coronavirus hat sich diese Woche in die langwierige Suche nach einer belgischen Regierung eingemischt: Trotz der Infektion, die bei Vorregierungsbildner Egbert Lachaert festgestellt wurde, sollen die Verhandlungen aber weitergehen und möglichst bald zu einem Ergebnis führen. In unserer Region dreht sich in Sachen Corona derzeit vieles ums Brauchtum. Das zeigt, wie wir lernen, mit dem Virus zu leben, sagt Stephan Pesch im Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Andere Meinungen aushalten – und notfalls gegenhalten

"Je suis Charlie" schrieben sich viele auf die Fahne oder ins Facebook-Profil nach dem tödlichen Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" vor gut fünfeinhalb Jahren in Paris. Zum Prozessauftakt konterte das Blatt nun mit einer Neuveröffentlichung der Mohammed-Karikaturen. Das Thema Meinungsfreiheit spielt in Corona-Zeiten wieder eine große Rolle: In Berlin gaben Menschen unterschiedlichster Couleur vor, dafür auf die Straße zu gehen. Mehr ...

Kommentar: Hurra, hurra, die Schule beginnt

Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Der Umgang mit Corona bleibt das alles beherrschende Thema. Zwischen Auflagen für Reiserückkehrer und Ausnahmen für Profisportler muss uns vor allem eines interessieren: dass die Schüler wieder zur Schule gehen können. Mehr ...

Kommentar: Können wir reden?

Nicht nur die regelmäßigen Entscheidungen des Nationalen Sicherheitsrates sorgen für reichlich Gesprächsstoff. Auch die Ankündigung der Bildungsminister, die Maskenpflicht in den Sekundarschulen einzuführen, rief viele Reaktionen hervor. Unverständnis gegenüber diesen Maßnahmen sollte aber kein Grund sein, in vereinfachte Denkmuster zu verfallen. Mehr ...

Kommentar: Bloß nicht alles nachplappern

Der Unmut gegen die Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise verschafft sich zusehends Gehör. In Brüssel ist am Sonntag eine Protestaktion geplant, an der auch Ostbelgier teilnehmen wollen. Dieselben machen auf weitere Aktionen, etwa in Berlin, aufmerksam. Und teilen ihre eigene Sicht der Dinge in sozialen Medien. Das kann sehr aufschlussreich sein. Man sollte es sich aber schon genauer anschauen. Mehr ...

Kommentar: Fünf Freunde und viele Fragezeichen

Die rasant steigende Zahl von nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus hat diese Woche zu verschärften Maßnahmen geführt. Vor allem wurden die sogenannten Kontaktblasen deutlich verkleinert - und private Feiern über diesen eng umrissenen Kreis hinaus so gut wie ausgeschlossen. Es bleiben aber viele Fragezeichen. Mehr ...

Kommentar: Von Königen und Kaisern

Corona bestimmt weiterhin die Schlagzeilen. Aber im Schatten der Corona-Krise entwickelte sich in den letzten Tagen mehr als nur ein Funken Hoffnung, dass eine Regierungsbildung in absehbarer Zeit doch noch klappen könnte. Am Montag hatte König Philippe Paul Magnette (PS) und Bart De Wever (N-VA) offiziell mit der Mission beauftragt, Verhandlungen über die Bildung einer Föderalregierung aufzunehmen - wenn möglich mit einer möglichst breiten Mehrheit im Parlament. Der Wille, Feuer und Wasser zu versöhnen, ist endlich da, sagt Manuel Zimmermann in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Die Bürger sind corona-müde – der Staat aber auch

Die Corona-Neuinfektionen steigen wieder in Belgien. Und das so stark, dass die nächste Lockerungsphase warten muss - mindestens bis nächste Woche. Dann erst will der Nationale Sicherheitsrat entscheiden, ob wir im Kampf gegen das Virus die Zügel anziehen müssen oder lockern können. Diese Woche hat aber auch gezeigt: Bürger und Staat sind corona-müde, findet Olivier Krickel in seinem Kommentar. Mehr ...