Kommentar

Der Kommentar: Ist das jetzt der Neustart bei Enodia und Nethys?

Bei der Lütticher Interkommunalen Enodia und ihrer Tochter Nethys geht eine bewegte Woche zu Ende. Freitag wurde ein neuer Verwaltungsrat eingesetzt, nachdem der bisherige Verwaltungsrat vergangenen Sonntag aus Protest gegen die Entscheidung der wallonischen Regierung zurückgetreten war, die Verkäufe der Unternehmen Voo, Elicio und Win zu annulieren. Der neue Verwaltungsrat von Nethys soll jetzt auch für die Entlassung des aktuellen Managements von Nethys sorgen. Sollte das gelingen, hätte der bisher allmächtig erscheinende Mann bei Nethys, Stéphane Moreau, alle Leitungsposten bei dem Unternehmen verloren. Wäre damit dann der Weg frei für eine skandalfreie Zukunft bei Nethys und Enodia? Mehr ...

Rechtsruck mit „Angry Birds“ – ein Kommentar

Die neue flämische Equipe um den N-VA-Ministerpräsidenten Jan Jambon hat auf den ersten Blick einen relativen Fehlstart hingelegt. Trauriger Höhepunkt war die Vertrauensabstimmung, die vor einem halbleeren Halbrund stattfinden musste, weil die Opposition aus Protest den Saal verlassen hatte. Dieser Auftakt ist aber womöglich nur ein Vorgeschmack. Mehr ...

Kommentar: Greta ist der Gipfel

Diese Woche hatten die Vereinten Nationen zum Klimagipfel geladen. Regierungen sollten darlegen, mit welchen Maßnahmen sie zum Klimaschutz beitragen wollen. In der öffentlichen Wahrnehmung hängengeblieben ist aber die Rede der Klimaaktivistin Greta Thunberg. Und genau das ist das Problem, findet Olivier Krickel in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Start zum Bürgerdialog – ran ans Eingemachte

In Eupen ist Anfang der Woche der erste Bürgerrat eingesetzt worden. Das neue Gremium soll den ständigen Bürgerdialog in der Deutschsprachigen Gemeinschaft organisieren und begleiten. Prompt fühlten sich diejenigen auf den Plan gerufen, die dieser Form der Bürgerbeteiligung keine Chance einräumen. Wenn sie sich mal nicht täuschen. Mehr ...

Der Kommentar: Für wen geht die Rechnung auf?

PS, MR und Ecolo haben grünes Licht für eine Neuauflage des Regenbogens gegeben. Am Freitag wurden die Regierungsmannschaften der Wallonischen Region und der Französischen Gemeinschaft vorgestellt. Die neuen Regierungen können loslegen. Doch das große Finale muss noch kommen. Mehr ...

Populisten und die Erosion der Demokratie – Ein Kommentar

In dieser Woche haben Populisten den Ton angegeben: Jair Bolsonaro in Brasilien, Matteo Salvini in Italien und Boris Johnson in Großbritannien. Donald Trump muss man bei alledem gar nicht mehr erwähnen. Was diese Demagogen verbindet: Durch das konsequente Überschreiten von roten Linien sorgen sie für eine schleichende Aushöhlung der parlamentarischen Demokratie. Und jetzt sind Demokraten gefragt. Mehr ...

Kommentar: Gefährliche Clowns

Die Sommerferien biegen auf die Zielgerade - und damit endet auch eine Zeit, die gemeinhin ärmer an Nachrichten ist. Politiker wie Trump, Salvini, Johnson oder Bolsonaro sorgen aber schon mit ihren Auftritten und Äußerungen dafür, dass es nicht langweilig wird. Dafür hat diese Woche wieder Beispiele geliefert. Kann uns im Grunde auch egal sein. Wir sollten es aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mehr ...

Der Kommentar: Abwarten als Taktik

75 Tage ist es her, dass in Belgien gewählt wurde. Nach wie vor gibt es nicht die geringste Spur einer sich anbahnenden Regierungsbildung. Selbst in Flandern und der Wallonischen Region, wo eine Regierungsbildung eigentlich leichter sein müsste, ist man von der Bewegungslosigkeit betroffen. Die Politiker strahlen das Gegenteil von Eile aus, während der Föderalhaushalt immer tiefer ins Rot stürzt. Mehr ...