Kommentar

Der Kommentar: Die Botschaft der Menschenkette ist eine europäische

Das Bündnis "Stop Tihange" feiert am Tag danach die Menschenkette als großen Erfolg. 50.000 reichten sich am Sonntag auf 90 Kilometern zwischen Tihange und Aachen die Hände, 10.000 mehr wären nötig gewesen, um die letzten Lücken zu schließen. Doch Zahlen sagen auch hier nicht alles. Was hat die Protestaktion angestoßen, was kann sie bewirken? Und: War es denn tatsächlich ein eher deutscher Protest oder doch ein übernationaler? Mehr ...

Die N-VA braucht die PS – Ein Kommentar

Neue Regierungen gibt es in Namur und Brüssel noch nicht. Ob das mit Sicherheit nicht selbstlose Manöver von CDH-Chef Benoît Lutgen am Ende scheitert, darüber spekulieren gerade viele Kommentatoren. Dabei sind das ganze Elend und der scheinbare Untergang der PS fast schon in den Hintergrund getreten. So unglaublich es klingt: Echte Sorgen darf sich der Bürgermeister im Rathaus von Antwerpen, N-VA-Chef Bart De Wever, machen. Mehr ...

Vabanque – Ein Kommentar

Ein "Knaller", ein "Hammer", ein "politisches Erdbeben" - viele ungläubige Gesichter auch noch am Dienstag, nachdem die CDH ja am Montag "den Stecker gezogen hat". Angesichts der nicht enden wollenden Skandalserie war ein Elektroschock wohl nötig. Doch spielt die CDH mit ihrer ebenso opportunistischen wie parteipolitisch motivierten Aktion mit dem Feuer. Mehr ...

Verbrannte Erde – Ein Kommentar

Die frankophonen Sozialisten (PS) stecken in einer tiefen Krise. Und mit ihnen quasi das gesamte politische System insbesondere im Süden des Landes. Die Meldungen über alte und neue Skandale reißen nicht ab. In Brüssel muss man inzwischen den Eindruck haben, dass vor allem die Sozialisten ein veritables System der Selbstbedienung aufgebaut haben. Viele Parteiverantwortliche wirken bei alledem entweder überfordert oder scheinen den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Mit jedem Tag wächst die Gefahr, dass die strauchelnden Roten am Ende buchstäblich verbrannte Erde hinterlassen. Mehr ...

Großbritannien nach den Wahlen – Was jetzt, EU?

Die konservative Partei der britischen Premierministerin Theresa May hat die Parlamentswahlen in Großbritannien gewonnen. Trotzdem erscheint May als die große Verliererin. Ihre Rechnung, mit vorgezogenen Neuwahlen ihre absolute Mehrheit im Parlament auszubauen und sich dadurch stärkeren Rückhalt für die Brexit-Verhandlungen mit der EU zu verschaffen, ist nicht aufgegangen. Nach Verlusten muss May jetzt mit einem Koalitionspartner regieren. Ein Kommentar von Kay Wagner. Mehr ...

Gefährliche Versuchung für die EU – ein Kommentar

Donald Trump hat die übrigen Nato-Partner aufgefordert, mehr in Verteidigung zu investieren. Für die EU-Staaten im Verteidigungsbündnis wäre es jedoch besser, ihre Einflussnahme in der Welt durch eine höhere eigene Attraktivität zu stärken, meint Frederik Schunck in seinem Kommentar. Mehr ...

Die Antwort auf Trump – ein Kommentar

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag sowohl bei der Nato, als zuvor auch schon bei der EU, klar zu verstehen gegeben, dass sein Weltbild ihm im Zweifel wichtiger ist, als die langjährige Partnerschaft mit Europa. Eben diese Europäer sollten das aber als das verstehen, was es ist: eine Chance auf dem Weg zu einer größeren Einigkeit. Mehr ...