Kommentar

Kommentar: Gefährliche Clowns

Die Sommerferien biegen auf die Zielgerade - und damit endet auch eine Zeit, die gemeinhin ärmer an Nachrichten ist. Politiker wie Trump, Salvini, Johnson oder Bolsonaro sorgen aber schon mit ihren Auftritten und Äußerungen dafür, dass es nicht langweilig wird. Dafür hat diese Woche wieder Beispiele geliefert. Kann uns im Grunde auch egal sein. Wir sollten es aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mehr ...

Der Kommentar: Abwarten als Taktik

75 Tage ist es her, dass in Belgien gewählt wurde. Nach wie vor gibt es nicht die geringste Spur einer sich anbahnenden Regierungsbildung. Selbst in Flandern und der Wallonischen Region, wo eine Regierungsbildung eigentlich leichter sein müsste, ist man von der Bewegungslosigkeit betroffen. Die Politiker strahlen das Gegenteil von Eile aus, während der Föderalhaushalt immer tiefer ins Rot stürzt. Mehr ...

Kommentar: Asoziales Verhalten in den sozialen Medien

Wie sozial sind sie eigentlich die "sozialen Medien"? Diese Frage stellt sich immer dann, wenn auf Kanälen wie Facebook, Twitter & Co die Emotionen hochkochen. Genau darauf, auf Emotionalität, beruht das Geschäftsmodell dieser höchst lukrativen Datenumschlagplätze mit Namen "Social media". Gerade die vergangene Woche hat gezeigt, dass sie auch Schauplätze für asoziales Verhalten sein können. Mehr ...

Kommentar: AS Eupen vor der neuen Saison

Die AS Eupen startet mit großen Erwartungen in die neue Saison. Ein neuer Trainer und zahlreiche Spielertransfers haben für Aufbruchstimmung am Kehrweg gesorgt. Mehr ...

Brüssel ist (leider) nicht Belgien – Ein Kommentar

Die Region Brüssel hat eine neue Regierung. Die Regierungsbildung in der Hauptstadt war aber von erheblichen Spannungen begleitet. Einige haben versucht, von außen auf den Prozess einzuwirken, angeblich um zu verhindern, dass die Verhandlungen auf den anderen Machtebenen wegen Brüssel gestört werden könnten. Doch wer das tut, der hat das Prinzip "Bundesstaat" nicht verstanden. Mehr ...

Kommentar: Wer im Glashaus sitzt …

Die Nachricht ist eingeschlagen wie eine Bombe, wobei der Zeitpunkt nicht zufällig gewählt war: Nach der öffentlichen Diskussion um den Verkehrsunfall, den er unter Alkoholeinfluss verursacht hatte, wurde der NVA-Politiker Kris Van Dijck als Übergangspräsident des flämischen Parlaments von neuen Anschuldigungen getroffen, bei denen es um seine Beziehung zu einer Escort-Dame und um möglichen Sozialbetrug ging. Sein rascher Rücktritt war die einzig richtige Konsequenz, findet Stephan Pesch im Wochenkommentar: Mehr ...

Kommentar: Wer bestimmt denn nun in Europa?

Es war der Überraschungscoup der Woche: Im Ringen um die Spitzenposten in der EU konnte sich Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron mit seinen Vorbehalten gegen das Prinzip der Spitzenkandidaten durchsetzen. Und präsentierte für den Vorsitz der Kommission mit Ursula von der Leyen eine deutsche Kandidatin aus dem konservativen Lager. Kritiker sprechen von Hinterzimmerpolitik und Demokratiedefizit. Vielleicht steckt dahinter auch nur Pragmatismus. Mehr ...

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Die Unterzeichnung des Vertrages von Versailles hatte natürlich nicht nur für die Bevölkerung im heutigen Ostbelgien wegweisenden Charakter. Die hundertste Wiederkehr des historischen Ereignisses im Spiegelsaal von Versailles sollte aber gerade hier Anlass geben für eine Selbstbeobachtung unter neuen Vorzeichen, findet Stephan Pesch in seinem Kommentar. Mehr ...