Kommentar

„Strom“-Schnelle: Hoffentlich endlich eine geradlinige Energiepolitik – Ein Kommentar

In dieser Woche hat neben der Corona-Krise auch ein anderes Thema für Schlagzeilen gesorgt: die Energiepolitik. Das allerdings ist auch ein leidiges Problem. Seit mindestens 20 Jahren legt Belgien hier einen lupenreinen Schleuderkurs hin - insbesondere beim längst beschlossenen Atomausstieg, der in regelmäßigen Abständen wieder in Frage gestellt wird. Vielleicht ist damit bald Schluss: Jetzt scheint AKW-Betreiber Engie-Electrabel selbst den Atomstrom-Stecker gezogen zu haben. Hoffentlich ist das endlich der Beginn einer geradlinigen Energiepolitik mit Vision. Mehr ...

Kommentar: Es reicht!

Auch fast eine Woche, nachdem Joe Biden von den Medien zum gewählten Präsidenten der USA erklärt wurde, gibt sich sein Amtsvorgänger nicht geschlagen. Donald Trump spricht weiter nur von „Wahlbetrug“ und findet Unterstützung in den eigenen Reihen. Im Rest der Welt hat sich Erleichterung breit gemacht. Die Abwahl Trumps lässt auch an anderen politischen Fronten Hoffnung aufkommen. Doch sollten wir uns nicht zu früh freuen. Mehr ...

Kommentar: Der Gegenentwurf

Die Präsidentschaftswahlen in den USA halten uns schon die ganze Woche in Atem: Dass es so spannend werden könnte, war trotz des antiquierten Wahlmänner-Systems nicht erwartet worden. Schockiert haben die Reaktionen Donald Trumps und seines Umfelds. Dabei kommt das nicht überraschend. Mehr ...

Kommentar: Zeit zur Einkehr

Was sollen wir nun tun, um die Situation, in der wir uns wegen Corona befinden, umzukehren? Feststeht, dass zwischenmenschliche Kontakte so weit wie möglich einzuschränken sind - ob durch Verbot oder durch eigene Einsicht. Das gilt auch für Begegnungsanlässe wie Allerheiligen, findet Stephan Pesch in seinem Wochenkommentar: Mehr ...

Kommentar: Entscheiden wir selbst!

Mit Spannung werden sie erwartet, die Mitteilungen aus Brüssel - bis vor kurzem noch vom Nationalen Sicherheitsrat, mittlerweile aus dem Konzertierungsausschuss zwischen den verschiedenen Regierungen des Landes. Was in der Konsequenz nicht so viel ändert. Und eigentlich wissen wir selbst doch längst, worauf es ankommt. Mehr ...

Kommentar: Die Grenzen des Bürgersinns

Sollte sich keine Trendumkehr bei den wichtigsten Corona-Parametern einstellen, dann bleiben nur noch strikte Ausgangsbeschränkungen wie im März und April. Und das wäre eine Katastrophe für das ganze Land, seine Wirtschaft und jeden einzelnen Bürger. Eins muss man aber leider feststellen: Das Ganze hat nur sehr bedingt mit Pech oder Schicksal zu tun. Mehr ...

Kommentar: Der Bürgerdialog – Mit besten Empfehlungen?

Bürger aktiv an der Politik beteiligen, Mitspracherecht einräumen und neue Ideen finden. Das ist das Ziel des 'Permanenten Bürgerdialogs in der Deutschsprachigen Gemeinschaft'. Die ausgeloste Bürgerversammlung hat ihren Teil getan. Nun ist es am Eupener Parlament, zu schauen, wie mit den Empfehlungen der Teilnehmer umzugehen ist. Die Latte liegt hoch. Und es geht auch um die Frage, wie das Vertrauen in eine bürgernahe Politik gestärkt werden kann. Mehr ...

In dubio pro Vivaldi – ein Kommentar

Belgien hat endlich wieder eine vollwertige, handlungsfähige Regierung. Quasi das ganze demokratische Spektrum ist vertreten, entsprechend breit gefächert ist das Regierungsprogramm. Und viele Beobachter fragen sich: "Kann das gut gehen?" Man darf aber bei alledem nicht den aktuellen Kontext ausblenden. Und man sollte die neue Mannschaft erstmal anfangen lassen. Mehr ...

Kommentar: Was eine gute Lasagne ausmacht

Das politische Geschehen hatte in dieser Woche allerhand zu bieten: Verviers, Regierungsverhandlungen, Langzeitstrategie in Sachen Corona. Was bei der Pressekonferenz des NSR erst gar nicht erwähnt wurde, hat für die Ostbelgier die größte Tragweite: Wenn es darum geht, das Corona-Infektionsrisiko zu bewerten, wird die DG getrennt vom Rest der Provinz Lüttich bewertet. Das, zusammen mit dem am Montag verkündeten Investitionsprogramm, ist die eigentliche Nachricht der Woche. Mehr ...

Kommentar – Ein bisschen Respekt, bitte!

Der angekündigte Rücktritt von Bildungsminister Harald Mollers hat in dieser Woche landesweit für Aufsehen gesorgt. Das liegt an den Gründen, die der Minister für seinen Schritt angab: die zunehmenden persönlichen Anfeindungen, vor allem in den "Neuen Medien". Auch wenn Hasskommentare und Pauschalurteile dort besonders deutlich zu Tage treten - an Respekt fehlt es nicht nur da. Mehr ...