Kommentar

Kommentar: Kommunikations-Kakophonie, wissenschaftliche Unschärfe und politische Verantwortung

"Des einen Glück, des anderen Wut", schreibt die Zeitung Le Soir und fasst damit die Ereignisse der letzten Tage und die damit verbundenen Emotionen wohl treffend zusammen. Die Rede ist von den Lockerungen der Vorsichtsmaßnahmen, die ab der kommenden Woche in den Schulen gelten werden. Die Entscheidung wird sehr unterschiedlich bewertet: Die einen freuen sich, dass wesentlich mehr Kinder und Jugendliche endlich wieder zur Schule gehen können. Andere halten die Maßnahme für überhastet und unvorsichtig. In jedem Fall hat die Politik hier ihre Verantwortung übernommen. Das ist gut so, nur sollten sich die Entscheidungsträger beizeiten daran erinnern, meint Roger Pint in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Europa – da war doch was …

Ab wann wird wieder grenzüberschreitend möglich sein, was im eigenen Land erlaubt ist? Diese drängende Frage stellen sich viele Bürger nicht nur im belgisch-deutschen Grenzraum. Langsam manövriert sich auch die Europäische Union aus dem Abseits, in das sie durch nationalstaatliche Reaktionen auf die Corona-Krise geraten war. Europa - da war doch was… Mehr ...

Kommentar: Wer zahlt die Corona-Zeche?

"Prenez soin de vous et prenez soin des autres" - "Sorgen Sie für sich und sorgen Sie für die anderen". Mit diesem solidarischen Aufruf beendet Premierministerin Sophie Wilmès jede ihrer Ansprachen an die Nation seit Mitte März und dem Beginn der Corona-Maßnahmen. Es wird eines der Zitate aus dieser Zeit bleiben, die im Zeichen des Zusammenhalts stand. Das sollten wir nicht zu schnell aufgeben, findet Stephan Pesch, auch nicht, wenn es um die Frage geht, wer die Zeche zahlt. Mehr ...

Kommentar: Nicht nur am Tag der Pflege sollten wir den Hut ziehen

Ob in Krisensituationen wie im Moment, an Wochenenden oder an Feiertagen, sie sind immer da: Krankenpfleger. Schichtarbeit und sehr viel Verantwortung - es ist ein Job, der einem viel abverlangt. Deshalb sollte man den Hut vor den Pflegern ziehen, allerdings nicht nur am Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai. Mehr ...

Kommentar: Der Gesellschaftsvertrag zum Muttertag

Ab Montag dürfen also wieder alle Geschäfte öffnen, wenn sie dafür die nötigen Vorkehrungen getroffen haben. Es ist der nächste Schritt in der Exit-Strategie, die der Nationale Sicherheitsrat vorgegeben hatte. Noch viel bedeutender könnte aber der Vertrauensvorschuss sein, den die Politik den Bürgern mit dem vorgezogenen Besuchsrecht zum Muttertag eingeräumt hat. Mehr ...

Kommentar: Spiel ohne Grenzen

Je länger die Corona-Krise dauert, desto mehr sind wir versucht, Vergleiche anzustellen: Wie ist die Situation in anderen Ländern? Welche Maßnahmen wurden angewendet und wieder gelockert? Und welche Rückschlüsse ziehen wir für uns daraus? Jedenfalls sollten wir uns nicht zu sehr abgrenzen. Mehr ...

Kommentar: In Zeiten von Corona: Die Menschlichkeit darf nicht auf der Strecke bleiben

Die Ankündigung eines begrenzten Besuchsrechtes in Alten- und Pflegeheimen hat im ganzen Land für viel Aufregung gesorgt. Auch in Ostbelgien löste die Entscheidung viele Reaktionen aus: Hoffnung und Erleichterung bei den Heimbewohnern und ihren Angehörigen, Empörung und Unverständnis bei den Heimen und Pflegekräften, die eine Ausbreitung des Virus und Überlastung fürchten. Am Mittwoch hatte der Nationale Sicherheitsrat entschieden, die Besuche in Alten- und Pflegeheime unter gewissen Bedingungen zu ermöglichen. Ein erster maßvoller Schritt zu mehr Menschlichkeit, die in diesen Zeiten auf der Strecke zu bleiben droht. Mehr ...

Kommentar: Vertrauen ist gut …

Die Corona-Krise bleibt über die Ostertage das beherrschende Thema. Und mit ihr das Warten auf eine mögliche schrittweise Lockerung der Maßnahmen. Zwischen gesamtgesellschaftlicher Sorge und persönlicher Betroffenheit geht es immer auch um die Frage, wie wir mit der Krise umgehen. Und wem wir dabei vertrauen. Mehr ...

Kommentar: Auf das Wesentliche schauen

Die anstehenden Osterferien mit der Aussicht auf viel Sonne werden von der Mahnung begleitet, dass sich alle an die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus halten müssen. Andernfalls drohen sogar Bußgelder. So einleuchtend es ist, die bisherigen Bemühungen nicht unbedacht zu torpedieren, so wichtig ist auch eine Exit-Strategie. Und eine Rückbesinnung auf das Wesentliche. Mehr ...