Meinung

Kommentar: Hochriskantes Pokerspiel

Belgien hat seit Sonntag eine neue Regierung: Das Kabinett Michel II, die orange-blaue Koalition. Nur hat diese Koalition keine Mehrheit. Heißt also: Im Moment fehlt dieser Regierung eigentlich die demokratische Legitimität. Der Schritt war nötig geworden, nachdem die N-VA die Koalition verlassen hatte. Die Nationalisten selbst sehen es so, dass sie "gegangen worden" sind. Die gute Nachricht ist: Das Land hat noch eine Regierung. Die schlechte ist, dass sich Charles Michel und seine orange-blauen Mitstreiter auf sehr dünnes Eis begeben und mit dem Feuer spielen. Alle, auch die Opposition, müssen jetzt aber Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen, und müssen aufpassen, dass sie nicht versehentlich an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen, meint Roger Pint in seinem Kommentar. Mehr ...

Die Presseschau von Montag, dem 10. Dezember 2018

Die belgische Tagespresse beschäftigt sich auf ihren Titelseiten und in ihren Leitartikeln ausschließlich mit dem Ausstieg der N-VA aus der Regierung. Die Vorgeschichte greifen die Zeitungen genauso auf wie die Folgen für das Minderheitskabinett. Mehr ...

Die Presseschau von Samstag, dem 8. Dezember 2018

Die politische Krise in Brüssel steht auch heute wieder im Mittelpunkt. Einige Zeitungen fordern endlich klare Verhältnisse. Andere glauben, dass es bei alldem eigentlich längst um das Thema nationale Souveränität geht. Zweites großes Thema sind die für heute geplanten neuen Gelbwesten-Proteste. Mehr ...

Die falsche Krise zum falschen Zeitpunkt – ein Kommentar

Die Woche war geprägt von der nicht enden wollenden politischen Krise in Brüssel. Bislang ist es Premier Charles Michel immer noch gelungen, im letzten Moment ein Hintertürchen zu finden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Viele Beobachter glauben, dass diese Koalition wohl nicht mehr zusammen Weihnachten feiern wird. Doch ob die Regierung letztlich stürzt oder nicht, der Schaden ist ohnehin längst angerichtet. Mehr ...

Die Presseschau von Freitag, dem 7. Dezember 2018

Chaos und kein Ende: Die andauernde Regierungskrise steht weiterhin im Fokus. Premier Michel hat sich gestern mit seiner Aussage "im eigenen Namen" Zeit gekauft, worauf die Leitartikler mit Kopfschütteln reagieren. Mehr ...

Die Presseschau von Donnerstag, dem 6. Dezember 2018

Die Regierungskrise ist weiter das große Thema in den Zeitungen. Die N-VA hat ihre Drohungen letztlich nicht wahr gemacht und bleibt bis auf Weiteres in der Regierung. Für diesen Schleuderkurs ernten die flämischen Nationalisten scharfe Kritik. Insgesamt reagieren viele Zeitungen mit Kopfschütteln. Mehr ...

Die Presseschau von Mittwoch, dem 5. Dezember 2018

Die Regierungskrise ist das große Thema in den Zeitungen. Gestern trat Premier Charles Michel die Flucht nach vorne an, nachdem die N-VA eine zweifelhafte Kampagne lanciert hatte. Die Partei von Bart De Wever zieht nun die Kritik aller Zeitungen auf sich. Mehr ...

Die Presseschau von Dienstag, dem 4. Dezember 2018

Die Regierungskrise und das mögliche Ende der föderalen Koalition stehen heute genauso im Zentrum der Berichte und Kommentare wie der Tod des Wirtschafts- und Finanzmagnaten Albert Frère. Außerdem beschäftigen sich die Zeitungen mit der Einsetzung der neuen Gemeinderäte und Bürgermeister. Mehr ...

Die Presseschau von Montag, dem 3. Dezember 2018

Der Marsch für das Klima in Brüssel ist das große Thema auf den Titelseiten und in den Leitartikeln, die sich aber auch noch mit dem Streit um den UN-Migrationspakt beschäftigen, der sich langsam zuspitzt. Mehr ...

Die Presseschau von Samstag, dem 1. Dezember 2018

Der Protest der Gelbwesten gestern in Brüssel und die angekündigte Großdemonstration morgen in der Hauptstadt werden von mehreren Leitartiklern aufgegriffen und teilweise miteinander verglichen. Weitere Kommentare widmen sich dem G20-Treffen in Argentinien und dem Ende der Koalitionsverhandlungen in Gent. Mehr ...