Meinung

Die Presseschau von Samstag, dem 24. Juni 2017

Die politische Krise im Süden des Landes beschäftigt die Zeitungen weiter, diesmal unter anderem auch, weil die FGTB ausgerechnet zum Ferienbeginn streiken will. Auch die Ämterhäufung bleibt Thema. Außerdem: der Sinn von Soldaten auf Belgiens Straßen und die neue militärische Zusammenarbeit innerhalb der EU. Mehr ...

Die N-VA braucht die PS – Ein Kommentar

Neue Regierungen gibt es in Namur und Brüssel noch nicht. Ob das mit Sicherheit nicht selbstlose Manöver von CDH-Chef Benoît Lutgen am Ende scheitert, darüber spekulieren gerade viele Kommentatoren. Dabei sind das ganze Elend und der scheinbare Untergang der PS fast schon in den Hintergrund getreten. So unglaublich es klingt: Echte Sorgen darf sich der Bürgermeister im Rathaus von Antwerpen, N-VA-Chef Bart De Wever, machen. Mehr ...

Die Presseschau von Freitag, dem 23. Juni 2017

Die größte Wasserknappheit seit 1976 beherrscht die Titelseiten. Die Kommentare beschäftigen sich mit der politischen Krise im französischsprachigen Landesteil. Außerdem wurde am Donnerstag entschieden, dass die Turteltaks rechtswidrig ist. Ratspräsident Tusk träumt derweil vom Verbleib Großbritanniens in der EU. Mehr ...

Die Presseschau von Donnerstag, dem 22. Juni 2017

Der Terroranschlag am Brüsseler Zentralbahnhof bleibt das große Thema der Titelseiten und Kommentare. Daneben beschäftigen sich die Blätter mit der Regierungskrise im frankophonen Landesteil. Außerdem: Ein ausführliches Interview mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Mehr ...

Die Presseschau von Mittwoch, dem 21. Juni 2017

Auf allen Titelseiten das zumindest teilweise vereitelte Attentat gestern Abend am Brüsseler Zentralbahnhof, bei dem glücklicherweise nur der Angreifer selbst ums Leben kam. Das andere große Thema bleibt aber das politische Erdbeben, das die CDH durch ihren Bruch mit der PS ausgelöst hat. Mehr ...

Vabanque – Ein Kommentar

Ein "Knaller", ein "Hammer", ein "politisches Erdbeben" - viele ungläubige Gesichter auch noch am Dienstag, nachdem die CDH ja am Montag "den Stecker gezogen hat". Angesichts der nicht enden wollenden Skandalserie war ein Elektroschock wohl nötig. Doch spielt die CDH mit ihrer ebenso opportunistischen wie parteipolitisch motivierten Aktion mit dem Feuer. Mehr ...

Die Presseschau von Dienstag, dem 20. Juni 2017

Die Ankündigung des CDH-Vorsitzenden Benoît Lutgen, alle Regierungsmehrheiten mit den frankophonen Sozialisten zu verlassen, hat in Belgiens Politiklandschaft eingeschlagen wie eine Bombe. Dementsprechend kennen die Zeitungen auch fast kein anderes Thema. Mehr ...

Die Presseschau von Montag, dem 19. Juni 2017

Auf den Titelseiten sieht man vor allem Bilder der schrecklichen Waldbrandkatastrophe in Portugal; die Trockenheit bereitet aber auch hierzulande große Probleme. Das Ergebnis der zweiten Runde der französischen Parlamentswahlen ist ebenfalls Thema, genauso wie der skandalgeschüttelte MR-Politiker Armand De Decker. Mehr ...

Die Presseschau von Samstag, dem 17. Juni 2017

Die Zeitungen widmen sich heute dem deutschen Altkanzler Helmut Kohl, der am Freitag im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Besonders seine Verdienste stehen dabei im Vordergrund. Auch das "Wiedererwachen" Europas ist Thema. Und natürlich bleibt der Brüsseler Affärensumpf im Fokus. Mehr ...

Verbrannte Erde – Ein Kommentar

Die frankophonen Sozialisten (PS) stecken in einer tiefen Krise. Und mit ihnen quasi das gesamte politische System insbesondere im Süden des Landes. Die Meldungen über alte und neue Skandale reißen nicht ab. In Brüssel muss man inzwischen den Eindruck haben, dass vor allem die Sozialisten ein veritables System der Selbstbedienung aufgebaut haben. Viele Parteiverantwortliche wirken bei alledem entweder überfordert oder scheinen den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Mit jedem Tag wächst die Gefahr, dass die strauchelnden Roten am Ende buchstäblich verbrannte Erde hinterlassen. Mehr ...