Laut Experten kann der Regen dafür sorgen, dass mehr Rauch durch den Vennbrand entsteht. Hintergrund sind wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema. Demnach setzen schwelende Brände in Moor- und Humusböden mehr bestimmte Schadstoffe frei als offene Feuer. Dazu gehören Kohlenmonoxid, Methan, Ammoniak und Feinstaub. Gleichzeitig entstehen bei Schwelbränden weniger CO2-Emissionen.
Regen kann die unterirdischen Brände zwar eindämmen, löscht sie aber nicht unbedingt vollständig. Sie können deshalb noch Tage, Wochen oder sogar Monate im Boden weiterglimmen und später wieder aufflammen. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass eine Sichtkontrolle nicht ausreicht, um festzustellen ob so ein Schwelbrand vollständig gelöscht ist.
belga/ake