Der Präsident der Vereinigung "Amis de la fagne" wirft den Behörden vor, dass sie den Zugang zum Naturschutzgebiet nicht präventiv verboten haben. Trotz der bekannten Brandgefahr seien die Zugänge zum Venn nicht frühzeitig gesperrt worden, so Jean Collard. Auch ein nach dem Brand von 2011 erarbeiteter Koordinierungsplan sei bislang nicht umgesetzt worden.
Collard drückte außerdem seine tiefe Trauer über die ökologische Katastrophe aus, die durch das Feuer ausgelöst wurde. Das Feuer habe bisher schon über die Hälfte der insgesamt 6.000 Hektar Naturschutzgebiet im Hohen Venn zerstört.
Besonders betroffen sind die typischen Hochmoore. An manchen Stellen könnten die Schäden laut der Vereinigung irreparabel sein, da das Feuer tief in den Boden eindringen und monatelang weiterglimmen kann.
belga/ake
ich fahre fast jede Woche durchs hohe Venn, habe mich gewundert das nicht wie
früher die roten Fahnen wehten die den Zugang ins Venn verbieten, diese wurden
früher sofort bei Brandgefahr geflaggt.