Beim Einsatz gegen den Brand im Hohen Venn ist eine Feuerwehrkraft aus Monschau mit Verdacht auf einen Herzinfarkt ins Krankenhaus gekommen. Das teilte der Leiter der Feuerwehr in Monschau mit. Derzeit löschen 60 Feuerwehrleute aus Monschau mit Schläuchen. Größere Fahrzeuge können nicht vorrücken, weil ein belgisches Feuerwehrfahrzeug in einem Graben gelandet ist.
Die Arbeit sei sehr kräftezehrend, sagte Einsatzleiter Philipp Krüger. Bisher haben die Einsatzkräfte verhindert, dass sich der Brand weiter in Richtung deutsche Grenze ausbreitet.
Am Montagmorgen war die Rauchbelastung in Teilen von Monschau sehr stark. Für morgen sind starke Winde und einzelne starke Böen aus Südwest vorhergesagt. Das sei eine "ganz neue Lage", heißt es.
dpa/okr