"Kein Land darf allein gelassen werden beim Kampf gegen das Feuer." Lahbib ruft in ihrer Mitteilung von Montagnachmittag noch einmal den Grundgedanken der europäischen Solidarität in Erinnerung. Diese Solidarität ist durch das EU-Katastrophenschutzverfahren in einem Programm organisiert. Dank dieses Schutzverfahrens seien den ganzen Sommer über schon Flugzeuge, Hubschrauber und Feuerwehrleute schnell dorthin gelangt, wo sie gebraucht wurden. "An diesem Wochenende war die europäische Solidarität in Belgien und Spanien hautnah zu erleben", lässt sich Lahbib zitieren.
"Französische Teams sind in Spanien. Schweden und Niederländer bekämpfen das Feuer in Belgien. Norwegen und Deutschland haben Hubschrauber dorthin gesandt", zählt ihrerseits Ursula von der Leyen auf X die EU-Hilfen des vergangenen Wochenendes auf. Und verspricht, die weitere Entwicklung genau zu beobachten. Noch vor knapp drei Wochen hatte Belgien Frankreich bei der Bekämpfung der Brände in der Gironde mit Löschfahrzeugen und mehreren Dutzend Hilfskräften unterstützt.
Kay Wagner