Koalitionsgespräche finden wieder physisch statt

Die sieben Parteien, die gemeinsam an der Bildung einer neuen Föderalregierung feilen, kommen am Donnerstagnachmittag erstmals wieder physisch zusammen.

Open-VLD-Chef Egbert Lachaert (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Open-VLD-Chef Egbert Lachaert (Archivbild: Benoit Doppagne/Belga)

Sechs der Vorsitzenden der sieben Parteien, die über eine neue Regierung verhandeln, sind negativ auf das Coronavirus getestet worden. Das teilten die beiden Vorregierungsbildner Egbert Lachaert und Conner Rousseau am Mittwochabend über Twitter mit.

Dieser Corona-Test für die Parteipräsidenten der Sozialisten, der Grünen, der MR und der CD&V und ihre engsten Mitarbeiter war der zweite. Der erste, ebenfalls negativ ausgefallene Test war unmittelbar nach Bekanntwerden der Ansteckung Lachaerts am 8. September durchgeführt worden.

Auch König Philippe hatte sich zu diesem Zeitpunkt testen lassen müssen, weil er zuvor mit Lachaert Kontakt gehabt hatte.

Die Gesundheit des OpenVLD-Vorsitzenden Lachaert ist nach eigenen Angaben wieder weitgehend hergestellt. Er ist aufgrund seiner Infektion aber jetzt nicht erneut getestet worden. Allerdings weist er lange genug keine Symptome mehr auf und auch seine Pflichtisolation geht zu Ende.

Aufgrund der Quarantänefristen waren direkte Treffen zwischen den Politikern bis zum 18. September ausgesetzt worden. Zwischenzeitlich mussten die Gespräche über eine sogenannten „Vivaldi“-Koalition per Videokonferenz stattfinden.

Ziel ist jetzt laut den Vorregierungsbildnern, die dem König kommenden Montag wieder Bericht erstatten sollen, eine Föderalregierung für den 1. Oktober.

vrt/jp

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