Parteipräsidenten fordern Klarheit bei der Bildung einer Föderalregierung

Die Parteivorsitzenden von MR, CD&V und OpenVLD fordern die potenziellen Partner einer künftigen Föderalregierung dazu auf, sich zu positionieren.

Der SP.A-Vorsitzende Conner Rousseau (Bild vom 13. Juni: Laurie Dieffembacq/Belga)

Der SP.A-Vorsitzende Conner Rousseau (Bild vom 13. Juni: Laurie Dieffembacq/Belga)

Die Aufforderung richtete sich vor allem an die SP.A. Wie die Parteipräsidenten in einem gemeinsamen Communiqué erklären, schienen Verhandlungen für die Bildung einer Mehrheitsregierung möglich.

Sechs Parteien seien bereit Verantwortung zu übernehmen, doch habe es in den letzten Stunden widersprüchliche Signale gegeben. Daher sei Klarheit gefordert.

Eine der möglichen Koalitionen sieht einen Zusammenschluss von N-VA, CDH und SP.A ohne PS vor. Die SP.A hatte allerdings erklärt, es gebe keine interessante Koalition ohne die frankophonen Sozialisten.

 

belga/cd