Regierungskontrolle im PDG: Dritte Impfdiskussion in Folge

Bei der monatlichen Regierungskontrolle in den zuständigen PDG-Ausschüssen hat die Vivant-Fraktion am dritten Tag in Folge eine Diskussion über den Nutzen der Covid-Impfung angestoßen.

Im Coronavirus-Impfzentrum in Eupen (Bild: Melanie Ganser/BRF)

Das Impfzentrum in Eupen (Bild: Melanie Ganser/BRF)

Alain Mertes interpellierte Ministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) über ihre im Juni gemachten Aussage zur Unbedenklichkeit der Corona-Impfstoffe. Die Ministerin zitierte in ihrer Antwort ausführlich die Feststellungen der Europäischen Arzneimittelagentur. Die Ausführungen von Alain Mertes zu angeblich schweren Nebenwirkungen der Impfung bezeichnete sie als „perfide Logik“.

Während Colin Kraft (CSP) die Diskussion im Sinne einer emotionslosen Aufklärung begrüßte, kreideten Sprecher anderer Fraktionen Vivant das in ihren Augen gezielte Aufgreifen dieses Themas an. Keiner der Redner wollte sich an die Stelle der Virologen setzen.

Andreas Jerusalem (Ecolo) erklärte aber, dass der Nutzen der Impfung bei allen überschaubaren Nebenwirkungen eindeutig die Risiken einer Covid-Erkrankung überwiege. Er fordert Alain Mertes in seiner Vorbildfunktion als Politiker ausdrücklich dazu auf, sich impfen zu lassen.

Kompetenzzentrum Förderpädagogik zieht in die Hochstraße

Von der Flutkatastrophe Mitte Juli waren Unterrichtseinrichtungen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft nur in begrenztem Maße betroffen. Das wurde im PDG-Ausschuss bestätigt. Das Gebäude der Musikakademie erlitt leichte Schäden durch das Hochwasser.

Das Kompetenzzentrum des Zentrums für Förderpädagogik in Eupen wurde allerdings völlig zerstört. Zurzeit ist das Kompetenzzentrum in der PDS untergebracht, langfristig wird es in die Eupener Hochstraße ziehen.

Der Ecolo-Abgeordnete Andreas Jerusalem sprach auch das verlorene Unterrichts- und Arbeitsmaterial an, dass zum Teil von den Pädagogen selbst zusammengestellt worden sei. Bildungsministerin Lydia Klinkenberg erklärte, dass schon einiges nachbestellt worden sei. Von anderen Schulträgern seien ihr infolge des Hochwassers keine Hilferufe zugetragen worden, so die Ministerin.

Kinderkrippe in anderthalb Jahren wieder an ursprünglichem Platz

Die Kinderkrippe in der Eupener Hillstraße könnte in zwölf bis 18 Monaten wieder an ihrem ursprünglichen Standort vollständig einsatzbereit sein. Das sagte DG-Ministerin Lydia Klinkenberg im PDG-Ausschuss auf eine Frage von Liesa Scholzen (ProDG). Experten hätten die Räumlichkeiten in Augenschein genommen und keine Mängel an der Struktur des Gebäudes festgestellt.

Das Erdgeschoss der Kinderkrippe war im Juli komplett überflutet worden. Am 24. August konnte das Regionale Zentrum für Kleinkindbetreuung (RZKB) die vorübergehende Betreuung in ihrem Verwaltungsgebäude aufnehmen.

sp

Ein Kommentar
  1. Nadine Zinke

    Na ja
    Also ich möchte das gerne mal sehen wenn alle nur die Hälfte meiner Nebenwirkungen von der Impfung haben wie sie dann noch reden würden und das ganze seit 5 Monaten unzählige arztbesuche und keiner kriegt es bei mir um den Griff
    Aussage meiner Ärzte sie müssen lernen damit zu leben
    Dann möchte ich es mal sehen wie sie dann dazu stehen
    Und ich hatte Corona unbemerkt nur dich eine Blutuntersuchung wurde es festgestellt