Debatte zur PDG-Wahl im Triangel: „Kein Vorwahlabkommen“

Im St. Vither Triangel haben Mittwochabend mehr als 400 Menschen die BRF-Debatte zur Gemeinschaftswahl in der DG verfolgt. Es war ein munterer Austausch von Argumenten und Standpunkten zu Themen-Schwerpunkten wie Fachkräftemangel, Kinderbetreuung, Französischkenntnisse, Langzeitarbeitslosigkeit oder Gesundheitsversorgung. Und es gab einige Klarstellungen.

PDG-Wahldebatte des BRF (Bild: Marc Schifflers/BRF)

PDG-Wahldebatte des BRF (Bild: Marc Schifflers/BRF)

Das Konzept, zuvor eingereichte Fragen von Bürgern an die Spitzenkandidaten von ProDG, PFF, SP, CSP, Ecolo und Vivant weiterzureichen, ging auf. Mehr als 90 Minuten diskutierten die Listenführer Oliver Paasch, Isabelle Weykmans, Antonios Antoniadis, Colin Kraft, Freddy Mockel und Michael Balter.

Überwiegend wurden altbekannte Positionen rhetorisch aufpoliert verdeutlicht. Die Meinungen zwischen der Mehrheit und Opposition gingen zuweilen weit auseinander. Doch auf verbale Schärfe im Wortgefecht wurde weitgehend verzichtet. Einzig Vivants Michael Balter haute mal auf den Putz – wie man es von ihm kennt.

Am Ende einige Feststellungen: Ministerpräsident Paasch erkannte, dass es aus der Opposition keinen echten Konkurrenten um die Position des Regierungschefs gibt, wohl aber aus den Reihen der Koalition. Ministerin Isabelle Weykmans unterstrich ihre entsprechenden Ambitionen.

Außerdem: mit Vivant will wohl keiner koalieren. Und Vivant, so Balter, würde nur Regierungsverantwortung tragen wollen, wenn die Partner die Vivant-Positionen übernähmen. Schließlich versicherte Paasch, dass die aktuelle Mehrheit kein Vorwahlabkommen getroffen habe.

Die Debatte ist Donnerstagabend nach dem Blickpunkt und hier auf BRF.be zu sehen.

BRF-Wahldebatte zum Parlament der DG: Live-Ticker

BRF-Wahldebatte zum Parlament der DG: Fotoalbum

Rudi Schroeder

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2 Kommentare
  1. Erik Markens

    Weykmans als Regierungschefin? Das ich nicht lache! Die Dame schien sich nicht sonderlich für ihr derzeitiges Ressort interessiert zu haben. Einem kleinen Konzert, einer Kulturveranstaltung,… habe ich sie jedenfalls noch nicht gesehen. Die Frau ist in meinen Augen unglaubwürdig und als Ministerin, geschweige denn Ministerpräsidentin ungeeignet. Antoniadis leistet gute Arbeit im Ressort Gesundheit und Soziales, den möchte ich dort nicht missen. Paasch als Ministerpräsident ist die richtige Wahl. Er ist kompetent und redegewandt, kann gut managen und organisieren.
    Die aktuelle Regierung ist ganz gut aufgestellt und hat in den vergangenen Jahren viele Dinge verwirklicht.

  2. Marita Eichten

    Leider war die Moderation des Abends nicht sehr neutral. Herr Pesch tendierte sehr zu Antoniades. Das fand ich nicht sehr gut. Vielleicht sollten solche Podiumsdiskussionen von Moderatoren ausserhalb Ostbelgiens geführt werden. eine gewisse Neutralität wäre dann gegeben.

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