Durch den Vennbrand sind der Hilfeleistungszone der DG mit Stand Mitte letzter Woche Mehrkosten von rund 1,1 Millionen Euro entstanden. Das sagte Ministerpräsident Oliver Paasch im PDG-Ausschuss auf eine Frage des Vivant-Abgeordneten Michael Balter.
Die Kosten verteilen sich auf den Einsatz von Personal, Material und Fahrzeugen sowie auf nötige Reparaturen. Die Berechnung sei aber noch nicht abgeschlossen.
Der föderale Innenminister und das Netz der wallonischen Hilfeleistungszonen "Rezonwal" würden sich dafür einsetzen, dass diese Mehrkosten etwa über den europäischen Solidaritätsfonds getragen werden. Eine Finanzierungszusage liege aber noch nicht vor.
Darum sei auch noch nicht klar, welcher Restbetrag auf die neun Gemeinden in der DG zukomme.
sp
Hier sollten zuerst die Regierungen der betroffenen Länder, eine Kostenübernahme realisieren, um danach zu prüfen, wer eventuell in Regress genommen werden kann. Es darf nicht passieren, dass schnelle Hilfe geleistet wird, aber anschließend um's liebe Geld gestritten wird. Auch die vielen Freiwilligen, die privat geholfen haben, sollten nicht vergessen werden!
Dankeschön nochmals an alle Einsatzkräfte!