Zwei Gebiete mit dauerhaft nachgewiesener Wolfspräsenz in der Wallonischen Region sind erweitert worden. Dadurch können mehr Viehhalter Schutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe in Anspruch nehmen.
Der zuständige öffentliche Dienst der Wallonie hat die Wolfszone Hohes Venn bis zur E40 im Norden und zur E42 im Westen ausgedehnt. Sie umfasst nun insgesamt rund 70.000 Hektar. Bisher waren es gut 63.000. Neu profitieren unter anderem Viehhalter in Baelen, Andrimont, Bilstain und Heusy.
Die Wolfszone von Saint-Hubert in der Provinz Luxemburg wurde von rund 25.700 Hektar auf 36.719 Hektar erweitert. Die Schutzmaßnahmen können vorbeugend eingesetzt werden. Vorrang haben Schaf- und Ziegenhalter, deren Tiere besonders anfällig für Wolfsangriffe sind.
Informationen zu den Wolfszonen (zones de présence permanente ZPP) stehen auf dem Geoportal der Wallonie.
belga/avenir/gaz