Ein möglicher Neustart der Bahnstrecke Verviers-Eupen-Stolberg rückt ein Stück näher. Vertreter von Infrabel, SNCB, EVS, go.Rheinland sowie politische Akteure aus Belgien und Deutschland haben sich in Eupen getroffen, um die Grundlage für eine gemeinsame Machbarkeitsstudie zu erarbeiten.
Im Fokus standen Fragen zu Infrastruktur, Betrieb, Sicherheit, Umwelt und Anbindung an das bestehende Bahnnetz. Die Ergebnisse sollen nun in ein Lastenheft einfließen, das die spätere Ausschreibung vorbereitet.
Minister Gregor Freches spricht von einem wichtigen Schritt. Für Ostbelgien habe die Bahnverbindung eine besondere Bedeutung. Sie schaffe neue Perspektiven für Pendler, den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung der Grenzregion.
Eine Arbeitsgruppe übernimmt die weitere Ausarbeitung der Studie. Sie soll klären, ob eine Reaktivierung der Bahnstrecke finanzierbar und wirtschaftlich sein könnte.
mitt/gaz
Als gäbe es wirklich nichts Wichtigeres ?
Minister Freches wird das Geld schon loswerden das an allen Enden und Ecken fehlt. Am Kindergeld wird gespart , die Pflegehilfe ist weit weniger als in der Wallonie .Aber Papa Freches spielt Eisenbahn und schaut in die Ferne
.
Finde ich gut. Eine Reaktivierung halte ich für die Region für sehr sinnvoll.
...in Zeiten verdammt schlechten ÖPNV, und vermeintlich guter Busverbindungen diesseits und jenseits der "Grenze" finde ich den Anspruch diese Bahnverbindung in Angriff zu nehmen nur konsequent.
Gerne mehr davon, wie auch die Verbindung von Stolberg über Walheim nach Eupen hoffentlich bald auch von der DB realisiert und unterstützt werden wird.