Impfstart in der DG am 5. Januar – Hohe Anzahl positiver Tests im Marienheim Raeren

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird nicht noch vor Jahresende mit den Corona-Impfungen gestartet.

Illusrationsbild: Carlos Osorio/AFP

Illusrationsbild: Carlos Osorio/AFP

Angesichts der geringen Zahl von etwa 70 Impfdosen, die in einem ersten Schritt zur Verfügung stünden, sei der Aufwand zu groß, erklärte Minister Antonios Antoniadis.

Die DG hält an ihrem Impfkalender ab dem 5. Januar fest. In einer ersten Phase werden Bewohner und Mitarbeiter der Wohn- und Pflegezentren für Senioren und der Behindertenwohnheime geimpft.

Inzwischen hat sich bestätigt, dass es im Marienheim in Raeren zu einem Corona-Ausbruch gekommen ist: Bislang sind 53 Bewohner und einige Mitglieder des Personals positiv getestet worden.

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11 Kommentare
  1. Mechtildis Schyns

    70 Impfdosen, ist das ein Scherz?

  2. Anja Wotschke

    70 Impfdosen geteilt durch zwei, dh Es werden nur 35 Personen geimpft da man ja innerhalb von 21 Tagen 2 Injektionen benötigt pro Person. So, wie werden diese 35 Personen selektioniert und wo, in welcher der Einrichtungen? Wenn die Lage nicht ernst wäre müsste man fast lachen oder nur mehr heulen weil bewusst mit Menschenleben gespielt wird und nicht seitens des Virus sondern seitens der Regierung und der so genannten Experten.

  3. Jean Pierre Bindels

    Das kann doch nicht wahr sein das man bis ins neue Jahr warten muss, obwohl man in Raeren evt. Leben retten könnte, da soll mir keiner erzählen das der Aufwand zu groß ist, ich finde das ist nicht die richtige Entscheidung. Kleine Mengen hin oder her.

  4. Günter Naust

    Frau Schyns das ist genau so ein Witz wie die Regierung. Obwohl Witze zu machen auf dem Rücken der Schwerkranken und Sterbenden geht gar nicht. Ich bin tief traurig über Politiker die so agieren.

  5. Stefan Egbers

    Nein, das passt schon – die erste europaweite Charge umfasst tatsächlich nur Impfdosen für etwa 0,1% der Bevölkerung (bzw. der Hälfte, wenn man die Hälfte der Dosen schon für die zweite Impfung reserviert) und wird EU-weit gleichmäßig verteilt. Das passt ja auch zu den genannten 10.000 Dosen für Belgien (bzw. 700 Dosen, die meine Heimatstadt Düsseldorf bekommen soll), die DG hat nun mal verhältnismäßig wenige Einwohner.

    Aber es sollen ja laufend neue Chargen kommen. In dem Zusammenhang finde ich es allerdings interessant, dass man offenbar nicht das Risiko eingehen will, dass Chargen ausbleiben und eine zweite Impfung dann nicht pünktlich möglich ist. Sonst könnte man ja im Vertrauen auf den ständigen Nachschub an Impfstoff von vorne herein mit doppelt so vielen Menschen beginnen.

    Klingt im Endeffekt nach der richtigen Strategie, war mir aber vorher so nicht klar.

  6. Frank Jörg Rimbach

    Wer möchte dem gebe ich gerne meine Impfdosis ab!!!!

  7. Dieter Leonard

    @FJ Rimbach

    Danke, Herr Rimbach, nehme ich gerne.
    Darf man davon ausgehen, dass Sie auch auf den Platz auf der Intensivstation eines Krankenhause freiwillig verzichten, sollten Sie sich mit dem Virus infizieren und ggf. intensivmedizinisch betreut werden müssen?
    Oder spekulieren Sie einfach nur darauf, dass genügend Menschen sich impfen lassen, die Sie dann vor einer Infektionen schützen?

  8. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Rimbach.

    Meinen Sie es ernst, oder scherzen Sie ?

    Ich bin froh, dass Impfungen zur Verfügung stehen. Sie nicht ? Dann Sie bestimmt ein Unsterblicher bzw. Sie haben die Pandemie nicht verstanden.

  9. Serge Peerboom

    Die Aussage unseres Gesundheitsministers in der DG, der Aufwand sei bei nur 70 Impfdosen (35 Personen) zu groß, ist heikel. Lohnt der Aufwand nicht, 35 alte Menschen im Altersheim vor einer Tod bringenden Krankheit zu schützen ?

  10. Frank Jörg Rimbach

    Werter Herr Leonard und Herr Scholzen Eimerscheid! Wie ich schon einmal schrieb, habe ich 1982 beim Militär eine Influenza Impfung bekommen und nach 3 Tagen lag ich mit über 40 Grad Fieber im Lazarett und als Bonbon bekam ich auch noch eine Lungenentzündung und verlor mehr als 40% meines Lungenvolumen, seither und auch zukünftig werde ich mich gegen nichts mehr Impfen lassen!!!

  11. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Rimbach.

    Auch wenn Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, so ist das für mich kein Grund, einer Impfung ablehnend gegenüber zu stehen. Ich bin froh, dass endlich was da ist. Da bin ich bestimmt nicht der einzige.