Ecolo-Spitzenkandidat Shqiprim Thaqi will in Europa grüne Politik machen

Der Ort der Vorstellung war mit Bedacht gewählt: der Dreiländerpunkt bei Gemmenich, da wo drei Grenzen aneinanderstoßen - und wo man europäische Entscheidungen erfahre wie sonst nirgendwo, sagten Grünenpolitiker aus Ostbelgien und aus Aachen mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai, also genau in einem Monat.

Ecolo-Kandidaten für EU-Parlamentswahl 2019 (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Bild: Stephan Pesch/BRF

Spitzenkandidat für Ecolo-Ostbelgien bei dieser EU-Wahl ist Shqiprim Thaqi: „Grüne Themen waren mir immer schon wichtig“, sagt er. „Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, habe die meiste Zeit meiner Kindheit in Deutschland verbracht. Mit Ecolo-Ostbelgien bin ich schon früh in Kontakt getreten.“ So war Shqiprim Thaqi als beratendes Mitglied im Ausschuss „Zusammenleben der Kulturen“ der Stadt Eupen tätig.

Er fühle sich sehr geehrt, dass er für Ecolo in den EU-Wahlkampf ziehen darf. „Es ist für mich sehr wichtig, dass wir Europa und die Europäische Union nicht nur als Steuer- und Wirtschaftsmodell anschauen sollten, sondern auch als Friedensprojekt. Die Klimafrage ist an oberster Priorität für uns.“

Mit ihm sprach Stephan Pesch über seine Ziele und über seine Person.

Ecolo-Spitzenkandidat Shqiprim Thaqi (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Stephan Pesch

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Ein Kommentar
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Wir brauchen ein soziales und naturverträgliches Europa mit einem starken mitteleuropäischen Staatenbündnis statt der EU. Ohne PTB-Go! und Vivant dürfte aber Ecolo untergehen in der Masse der am politisch rechten Rand neoliberalistisch-nationalistisch agierenden EU-Beamten.

    Zusammen würde es vielleicht funktionieren mit vereinten Kräften gegen den übermächtigen Goliath aus Bréissel, Dunkel-Merkel-Berlin und Braun-Paräis.

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