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"Schlüsseltechnologie" fürs Energiesystem der Zukunft: Größter Batteriespeicher des Landes in Vilvoorde eröffnet

27.01.202613:05
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Der größte Batteriespeicher des Landes in Vilvoorde
Bild: Dirk Waem/Belga

Belgiens Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist ein Riesenproblem und daran muss dringend etwas geändert werden. Eine Schlüsseltechnologie dabei: Batteriespeicher. Der größte des Landes ist Montag in Vilvoorde bei Brüssel eröffnet worden.

Der frischgebackene flämische Energieminister Hans Bonte (Vooruit) bringt es bei der Eröffnung des Vilvoorder Batterieparks auf den Punkt: Wir leben in einer Welt voller geopolitischer Spannungen. Einer Welt, in der uns nicht nur Putins Russen mit ihren Gaslieferungen erpressen wollen, sondern vielleicht auch bald die Vereinigten Staaten von Donald Trump. Und dass die erdölproduzierenden Länder ihr schwarzes Gold gerne als Druckmittel einsetzen, wissen wir schon seit Jahrzehnten.

In einer Welt, in der die Energiepreise von Bekloppten wie Putin und Trump abhingen, sei es besser, so stark wie möglich auf Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen zu setzen, so Bonte in der VRT. Sprich so viel Energie wie möglich mit Solaranlagen, Windkraftanlagen, Wasserkraftwerken und Co. zu erzeugen. Aber wie nicht nur die Gegner der Energiewende sagen: Wind weht nicht immer und die Sonne scheint nicht nachts.

Trotzdem brauchen wir auch in diesen Zeiten eine gesicherte Stromversorgung. Hier kommen Batterieparks beziehungsweise Großbatteriespeicher ins Spiel. Sie sind wirklich eine Schlüsseltechnologie, wenn wir den Entzug von fossilen Brennstoffen und den Umstieg auf nachhaltigere Energiequellen schaffen wollen. Diese Großbatteriespeicher erlauben die Speicherung der mittels Wind- und Sonnenkraft erzeugten Energie. Wenn mal nicht genug "frisch erzeugte" Energie zur Verfügung steht, kann die gespeicherte abgerufen werden, um diesen Mangel auszugleichen. In dem Moment handele es sich quasi um Gratis-Energie, so Bonte.

Wenn man zur Deckung des Energiebedarfs stattdessen die Gaszentralen anwerfen muss, kostet das - und zwar nicht zu wenig. Batteriespeicher sind also essenziell, um unsere Stromversorgung stabiler und zuverlässiger zu machen - und damit auch, um die Kapazitäten an erneuerbarer Energie weiter auszubauen.

Der neue Batteriespeicher von Engie in Vilvoorde hat eine Kapazität von 200 Megawatt. In seinen 320 Lithium-Ionen-Modulen können bis zu 800 Megawattstunden Energie gespeichert werden - genug, um fast hunderttausend Haushalte für vier Stunden zu versorgen - wobei das natürlich nicht die normale Betriebsart ist, weil dann wäre der Speicher komplett leer und müsste erst wieder aufgefüllt werden.

In der Praxis wird deshalb konstant ein Gleichgewicht angestrebt zwischen Aufladen mit überschüssiger Energie und Energie ins Netz abgeben. Es handele sich um ein System um die Peaks und Engpässe in der Energieversorgung auszugleichen, erklärt der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele (N-VA). Weil hier auch noch mit "sauberer Energie" gearbeitet werde, sei das eigentlich ideal, davon brauche man mehr.

An diesem "mehr" wird auch schon kräftig gearbeitet: Der Batteriespeicher in Vilvoorde soll noch weiterwachsen, auf dann insgesamt 300 Megawatt. Außerdem sollen Engie-Batterieparks in Drogenbos in Flämisch-Brabant und in Kallo in Ostflandern entstehen - mit respektive einer Kapazität von weiteren 80 und 100 Megawatt. Geplante Indienststellung: nächstes Jahr. Insgesamt sei das Ziel, bis 2030 die Speicherkapazitäten in Belgien auf 500 Megawatt aufzustocken.

Zu hohe Energiepreise seien eines der größten Probleme für die heimische Industrie, so Diependaele weiter: Hohe Energiepreise machten Produkte und Dienstleistungen teurer und schadeten damit der Wettbewerbsfähigkeit. In dem Sinne hoffe er, dass die Batteriespeicher zu günstigeren Preisen führten. Davon würden sowohl Gesellschaft als auch Industrie profitieren.

Boris Schmidt

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