Für Bouchez reichen zwei Atomkraftwerke nicht

Der Vorsitzende der MR, Georges-Louis Bouchez, findet es unvorsichtig, eine Verlängerung von mehr als zwei Atomkraftwerken auszuschließen.

Der MR-Vorsitzende Georges-Louis Bouchez (Archivbild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Der MR-Vorsitzende Georges-Louis Bouchez (Archivbild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

Laut Bouchez gibt es keine Garantie dafür, dass die erforderlichen Gaskraftwerke rechtzeitig fertig sind. Das schrieb er auf Twitter.

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Die Föderalregierung, in der auch Bouchez‘ Partei sitzt, hatte am Freitagabend beschlossen, die Laufzeit der Kernkraftwerke Doel 4 und Tihange 3 um zehn Jahre zu verlängern. Gleichzeitig werden neue Gaskraftwerke gebaut, um die Stromversorgung sicherzustellen.

Die Grünen in der Regierung waren zunächst gegen eine längere Laufzeit der Kernkraftwerke, haben aber aufgrund des Krieges in der Ukraine zugestimmt, den eigentlich für 2025 geplanten Atomausstieg zu verschieben.

Atomausstieg verschoben: Föderalregierung will Laufzeit der zwei jüngsten Reaktoren um zehn Jahre verlängern

belga/vk

10 Kommentare
  1. barbara leclercq

    Ist zurzeit nicht Frau Tinne van der Straeten die zuständige Energieministerin? –
    Herr Bouchez scheint ein Maulheld im Dauerwahlkampf zu sein. Seine Meinung ist uninteressant . – Fachleute in diesem Bereich sollten bei solchen wichtigen Fragen gehört werden und keine politischen Maulhelden.

  2. Joachim Wahl

    Sehr verehrte Frau Leclercq, bin ganz Ihrer Meinung, man solle die Meinung von Fachleuten hören. Das tut aber die Frau Ministerin nicht. Ansonsten würde sie ihr dummes Zeug für sich behalten. Dass Bouchez seine Meinung bei Ihnen nicht äussern darf, ist demokratisch grenzwertig. Zumindest scheint der Mann die 4 Grundrechenarten sowie den „Dreisatz“ zu beherrschen, im Gegensatz zu Frau van der Straeten.

  3. Alexander Hezel

    Zum Glück werden unsere Politiker von echten Experten beraten und nicht von Leuten, die sich für solche halten, und deren argumentativer Horizont nicht weiter als „dummes Zeug“ und Zensurvorwürfe reicht. Uninteressante Meinung, in der Tat.

  4. Norbert Schleck

    Nun, wenn es um „Fachleute“ geht, wer wäre berufener als die Herren vom Gegenpol, um unsere Fragen zu beantworten?

    Wie „sicher“ ist die Kernenergie von der Extraktion über Aufbereitung, Verwendung in den Reaktoren (in Kriegsgebieten, bei Unfällen, Naturkatastrophen), bei der Produktion (Hinkley: Abnahmegarantie des Staates für nicht konkurrenzfähigen Atomstrom), bei der Demontage (Abfälle von verstrahlten Bauteilen) bis hin zur Endlagerung der Uran- und Plutoniumabfälle (Halbwertzeit).

    Da hört man nur Geschimpfte von G.Scholzen, J.Wahls infantile Vergleiche mit „Engelchen von der Talsperre“ und „Humor“ von M.Scholzen mit seinem Gretchen-Komplex.

    Wenn schon ein Koloss wie Engie sich umorientiert, dann muss man sich doch fragen, wo die Dummköpfe sitzen, dort oder auf dem Maulwurfshügel namens Eifel.
    „ainsi que des investissements de croissance de 15 à 16 milliards d’euros (dont 40-45% pour les renouvelables),“

    A propos Sicherheit:
    „Les déchets nucléaires polluent déjà l’environnement en Belgique“
    (RTBF 8/12/2020) Einfach googeln.

    Aber welche Antwort werden wir erhalten außer stereotypen Beschimpfungen und Allgemeinplätzen?

  5. Guido Scholzen

    An alle unsere Kritiker:
    Die Energiewende hat nichts mit Fortschritt zu tun, sondern es ist eine Utopie.
    Die Energiewende ist eine Geisteskrankheit, und in der DG ist „Gegenpol Ostbelgien“ die Medizin dagegen.

  6. Stephan Rauw

    „Wenn schon ein Koloss wie Engie sich umorientiert, dann muss man sich doch fragen, wo die Dummköpfe sitzen, dort oder auf dem Maulwurfshügel namens Eifel.“

    Also laut Ihnen, Herr Schleck , sind alle Eifeler Dummköpfe? Stammen Sie nicht selbst aus Rocherath, dem zweithöchst gelegenem Dorf der belgischen Eifel ?

  7. Norbert Schleck

    Nun, Herr Rauw, ich vermeide es im Prinzip, ein Forum zu rein privatem Hickhack zweckzuentfremden. Aber jede Regel hat ihre Ausnahme.

    Ich nehme an, Sie sind kein waschechter Rocherather, sonst würden Sie nicht vom „zweithöchsten Dorf“ sprechen. Diese Fehde zwischen Rocherath und Mürringen schwelt seit Jahrzehnten.
    Ich stelle nur fest, dass das Webportal „Ostbelgien“ Rocherath-Krinkelt als das „höchstgelegene [Dorf] Belgiens mit 650 m über dem Meeresspiegel“ bezeichnet.

    Wenn Sie meinen Beitrag aufmerksam gelesen hätten, dass hätten Sie begriffen, dass meine Aussage von den Dummköpfen sich auf die genannten Herren vom Gegenpol bezieht. Zufrieden?

    Aber vielleicht hätten Sie auch was zum Thema selber beizutragen?
    Neue Ideen statt der immer gleichen Leier wären sicher willkommen…

  8. Gerald Pesch

    Der aktuelle Beschluss ist die berühmte Salamitaktik. Mehr als 2 Reaktoren war ECOLO im Moment nicht zumutbar. Alle wissen aber dass das nicht reicht, die ganz dicke Kröte kommt ja noch, der Weiterbetrieb von Tihange 2 und Doel 3, die Apokalyptischen Reiter der grünen Weltuntergangssekte. Das Thema hat ja vor 7 bis 10 Jahren schon hohe Wellen geschlagen, auf unserer Internetseite „Gegenpol Ostbeligien“ haben wir deswegen den Abschlussbericht der Untersuchungskommission veröffentlicht auf dessen Schlussfolgerung hin der Weiterbetrieb von der Belgischen Aufsichtsbehörde genehmigt wurde. Ich denke die gelben Fensterbilder und Autoaufkleber werden bei unseren Deutschen Nachbaren wieder reißenden Absatz finden. Es bleibt spannend….

  9. Stephan Rauw

    Welche Leier meinen Sie denn ? Ich beziehe weder Stellung zu Ihren stündlichen Kommentaren noch zu denen vom Gegenpol, ich kann mit beiden Seiten nichts anfangen.

    Und ja, ich bin ein waschechter Rocherather. Wenn Sie sich mal für etwas anderes interessieren sollten, als nur für Google, würden Sie auf Geoportail feststellen, daß nicht die Wasserturmstrasse von Rocherath die höchstgelegenste ist, sondern sie in Mürringen liegt. Egal, spielt hier auch keine Rolle.

    Ich finde nur Ihre Bemerkung über die Eifeler völlig unangepasst und anscheinend scheinen Sie sich Ihrer Herkunft zu schämen, sonst hätten Sie meine Frage ja wohl beantwortet. Bei der Gelegenheit grüsse ich Ihre Schwester und Ihren Bruder, die beide ja noch in Rocherath wohnen. So eine Schande, bei den dummen Eifelern. Nee nee nee

  10. Fabian Kühne/BRF Webredaktion

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