Flandern: Minister Beke plädiert für Corona-Pass

Auch Flandern denkt über einen Corona-Pass nach. Der flämische Gesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) hat sich in der VRT dafür ausgesprochen.

Wouter Beke (Archivbild: Dirk Waem/Belga)

Wouter Beke (Archivbild: Dirk Waem/Belga)

In einem solchen Pass könnten laut Beke Angaben zur Impfung und Testergebnisse vermerkt werden. Wer geimpft ist oder zuletzt negativ auf das Coronavirus getestet wurde, soll dann beispielsweise ins Kino gehen dürfen. Auch die Region Brüssel-Hauptstadt hat einen solchen Corona-Pass bereits zur Sprache gebracht.

Ein Corona-Pass dürfte aber erst eingeführt werden, wenn jeder die Möglichkeit zur Impfung erhalten habe, unterstrich Beke. „Wer dann geimpft ist oder einen negativen Test vorweisen kann, soll die Freiheiten wieder zurückbekommen, die in der Corona-Krise gestrichen wurden“, so Beke. Er unterstrich, dass es keine Diskriminierung geben dürfe. Davor hatte das Zentrum für Chancengleichheit, Unia, bereits gewarnt.

In Dänemark gibt es den Corona-Pass bereits, in Deutschland wird darüber verhandelt.

Corona-Pass: Patentrezept oder Diskriminierung?

vrt/km

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