Corona-Maßnahmen: Unternehmerverband zufrieden, Horeca erwartet mehr Geld

Der belgische Unternehmerverband ist zufrieden mit der Entscheidung des Konzertierungsausschusses, die nicht lebenswichtigen Geschäfte ab Dienstag wieder zu öffnen.

Der Geschäftsführer des Unternehmerverbandes, Pieter Timmermans (Archibild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Der Geschäftsführer des Unternehmerverbandes, Pieter Timmermans (Archibild: Laurie Dieffembacq/Belga)

Gleichzeitig ruft der Verband alle auf, die damit verbundenen strengen Auflagen zu respektieren. Eine dritte Corona-Welle müsse verhindert werden.

Zu den Auflagen gehört, dass Kunden nur alleine einkaufen dürfen. Ausnahmen gelten für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Der Aufenthalt im Geschäft sollte nicht länger als eine halbe Stunde dauern. An die Verantwortlichen von Städten und Gemeinden geht die Aufforderung, Menschenansammlungen zu verhindern.

Sicheres Einkaufen: Städte und Gemeinden, aber auch Geschäftsleute in der Pflicht

Für viele Geschäftsleute ist der Dezember der umsatzstärkste Monat. Viele Unternehmer hoffen, dass sie mit dem Weihnachtsgeschäft einige Verluste ausgleichen können.

Horeca-Sektor zeigt Verständnis

Im Horeca-Sektor werden die Corona-Maßnahmen nicht gelockert. Restaurants und Cafés bleiben mindestens bis Mitte Januar geschlossen. Die Verbände äußern dafür Verständnis. Es nütze nichts, die Wiederöffnung zu forcieren und eine dritte Welle zu riskieren, sagte der Präsident von Horeca Brüssel, Philippe Trine.

Sein flämischer Kollege Matthias De Caluwe von Horeca Vlaanderen erwartet von der Regierung zusätzliche Hilfsgelder, um die Ausfälle der Jahresendfeste abzufedern.

Nahezu keine Lockerungen der Corona-Regeln für die Feiertage

„Nicht-essentielle“ Geschäfte dürfen ab dem 1. Dezember wieder öffnen

belga/vrt/dop/jp