Gespräch zwischen Trio und Rousseau „weder gelungen, noch gescheitert“

Im Hinblick auf die Bildung einer Föderalregierung haben sich die "drei Könige" am Donnerstag mit dem SP.A-Vorsitzende Conner Rousseau getroffen. Noch sind keine Fortschritte gemeldet, die Gespräche sollen aber weitergehen.

OpenVLD-Chef Egbert Lachaert, CD&V-Chef Joachim Coens und MR-Chef Georges-Louis Bouchez (Bild: Maarten Weynants/Belga)

Die drei Könige: OpenVLD-Chef Egbert Lachaert, CD&V-Chef Joachim Coens und MR-Chef Georges-Louis Bouchez (Bild: Maarten Weynants/Belga)

Die drei Könige, das sind die drei Vorsitzenden der aktuellen Minderheitsregierung aus MR, CD&V und Open VLD, Georges-Louis Bouchez, Joachim Coens und Egbert Lachaert. Sie wollen eine Arizona-Koalition mit zusätzlich N-VA, CDH und SP.A bilden.

Ein erstes Gespräch mit allen sechs Parteien war aber abgesagt worden, deshalb haben sich die drei diese Woche nochmal einzeln mit den Vorsitzenden von N-VA, CDH und SP.A getroffen.

Als letzter war Conner Rousseau von der SP.A an der Reihe. Er fordert Garantien für eine Reihe von sozialen Maßnahmen – unter anderem mehr Geld für das Gesundheitswesen, eine Stärkung der Kaufkraft für Geringverdiener und höhere Steuern für Reiche.

Nach dem Treffen hieß es lediglich, dass „die Verhandlungen weder gelungen, noch gescheitert sind“. Die Gespräche sollen weitergehen. Alle Beteiligten scheinen darauf zu achten, dass so wenig wie möglich nach außen dringt.

vrt/belga/km