Di Rupo: N-VA will keine Zusammenarbeit – Appell an CD&V

Der wallonische Ministerpräsident Elio Di Rupo (PS) hat heftige Kritik an der N-VA geübt.

Elio Di Rupo wird erneut Ministerpräsident (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Elio Di Rupo (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Di Rupo sagte in der RTBF, die N-VA sei nicht zu einer konstruktiven Mitarbeit bei den Regierungsverhandlungen bereit. Er habe den Eindruck, dass die N-VA nur zeigen wolle, dass eine Zusammenarbeit auf föderaler Ebene in Belgien nicht mehr möglich ist.

Di Rupo richtete einen Appell an die CD&V, die bisher die N-VA auf föderaler Ebene für unumgänglich hält: Die CD&V müsse entscheiden, ob sie das Land zusammenhalten wolle oder nicht.

Am Montagnachmittag werden die beiden Informatoren Georges-Louis Bouchez (MR) und Joachim Coens (CD&V) dem König einen Zwischenbericht erstatten. Am Sonntag hatten sie die Vorsitzenden von PS und N-VA, Paul Magnette und Bart De Wever, an einen Tisch gebracht. Über den Inhalt des Gesprächs wurde nichts bekannt.

Informatoren bringen N-VA und PS an einen Tisch

belga/vrt/est

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