N-VA-Chef De Wever startet Annäherungsversuch an PS

Beim Neujahrsempfang der N-VA in Mechelen hat Parteichef Bart de Wever noch einmal klargestellt, dass seine Partei künftig auf föderaler Ebene mitregieren will.

N-VA-Parteichef Bart De Wever beim Neujahrsempfang (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

N-VA-Parteichef Bart De Wever beim Neujahrsempfang (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)

De Wever nutzte seine Ansprache für eine Annäherung an die Sozialisten und erklärte sich einverstanden mit einer stärkeren Sozialpolitik. Die Erhöhung von besonders niedrigen Renten stehe auch im Programm der N-VA, so De Wever.

Voraussetzung für mehr Ausgaben für Soziales sei aber die Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung. Denn eine stärkere Sozialpolitik, die schuldenfinanziert sei, werde seine Partei nicht mittragen. Wer mehr Kuchen verteilen wolle, der müsse erstmal mehr Kuchen backen, so der N-VA Chef.

Scharfe Töne schlug De Wever gegen Gwendolyn Rutten, die Parteichefin der Open-VLD, an. Er unterstellte ihr, sie wolle um jeden Preis eine Regierungsbeteiligung ihrer flämischen Liberalen. Sogar dann, wenn es auf eine Regenbogenkoalition hinauslaufe – möglicherweise, um selbst Premierministerin zu werden, so De Wever.

vrt/sh

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