Erste Runde der Koalitionsgespräche in Flandern konstruktiv verlaufen

Die Verhandlungen zur Bildung einer neuen flämischen Regierung haben begonnen. In Brüssel sind zum ersten Mal Vertreter von N-VA, CD&V und OpenVLD zusammengekommen.

Flanderns neuer Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA)

Flanderns neuer Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) (Bild: Benoît Doppagne/Belga)

Das Treffen dauerte eine Stunde. Dabei wurde ein Zeitplan für die nächsten Tage festgelegt. Die Verhandlungen gehen am Mittwoch weiter.

Regierungsbildner Jan Jambon (N-VA) sagte nach dem Treffen, die Gespräche seien sehr konstruktiv verlaufen. Die Delegationen seien sehr motiviert. Jambon will Tempo machen, damit so schnell wie möglich eine neue Regierung in Flandern steht.

Auch CD&V und OpenVLD sprachen von einer sehr guten Atmosphäre. Vor den Unterhändlern der drei Parteien liege aber noch viel Arbeit. Die Note vom N-VA-Vorsitzenden Bart De Wever, die als Basis für die Verhandlungen dient, sei nur ein Arbeitspapier, hieß es. Die CD&V ist unter anderem nicht dafür, die Provinzen innerhalb von fünf Jahren abzuschaffen.

Beobachter gehen davon aus, dass die Koalitionsverhandlungen zwei bis drei Wochen dauern werden.

belga/vrt/est

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Ein Kommentar
  1. Alfons van Compernolle

    Natuerlich ist CD&V nicht dafuer zu gewinnen, die Provinzen abzuschaffen zumal sie dann den / die eine oder andere Machtposition verlieren wuerde.
    Es sollte jeden normal Einsichtigen klar sein, dass gemaessen an der Groesse
    und Einwohnerzahl Belgien’s , wir ein paar Provinzregierungen & Parlamente und somit auch Provinzen zuviel haben.
    Das selbige gilt auch fuer die Gemeinden. Es waere sehr wuenschenswert, wenn die eine oder andere Gemeinde einen zu einem Zusammenschluss entschliessen wuerde. Dafuer aber wird man ebenfalls keine CD&V Zustimmung bekommen. Hier zaehlt der steuerzahlende Waehler nicht, sondern wird nur als Zahlmeister angesehen ! Leider !!

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