Die Zahl der registrierten Straftaten ist im vergangenen Jahr in den meisten Gemeinden des Bezirks Verviers gesunken. Das geht aus den aktuellen Polizei-Statistiken hervor.
Insgesamt wurden in den 20 französischsprachigen Gemeinden des Bezirks im vergangenen Jahr rund 14.450 Straftaten erfasst. Das sind 333 weniger als 2024.
Besonders deutlich war der Rückgang in Malmedy und Pepinster. In Malmedy sank die Zahl um gut 18 Prozent, in Pepinster um mehr als 20 Prozent. Auch in Verviers, der Gemeinde mit den meisten registrierten Straftaten, ging die Zahl zurück: von knapp 5.900 auf rund 5.700.
Anders sieht es in Welkenraedt aus. Dort stieg die Zahl um 157 auf 751 Straftaten. Auch in Spa, Trois-Ponts, Jalhay und Baelen wurden mehr Delikte registriert.
Regional gingen vor allem Diebstähle und Sachbeschädigungen zurück. Dagegen nahm die Zahl der registrierten Drogendelikte um knapp 14 Prozent zu. Die Polizei weist darauf hin, dass diese Zahlen auch davon abhängen, wie intensiv kontrolliert wird.
meuse/gaz