3 Kommentare

  1. Schön, dass es einen solchen Tag gibt. Aber leider kann man immer noch jeden Tag feststellen, dass die deutsche Sprache noch immer nicht den anderen Landessprachen in den Öffentlichen Verwaltungen und Ministerien gleichgestellt ist. In der Kammer gibt es nur zwei Sprachgruppen. Die deutschsprachigen Bürger haben auch nach über 100 Jahren Zugehörigkeit zu Belgien keinen Garantierten Vertreter in dieser Instanz.

  2. Ich bekam letzte Woche auf flämisch das Angebot einer Autoversicherung, das mich interessierte, da die Konditionen auf meine Bedürfnisse zutrafen. Auf meine Bitte um eine deutsche Version erhielt ich die Antwort, man könne mir nur wallonisch, flämisch und englisch anbieten. Hallo? Englisch, die dritte Landessprache? Interessant.
    Ich beherrsche durchaus Englisch und Französisch und verstehe Flämisch. In einem sensiblen Bereich wie einem möglichen Versicherungsfall würde ich aber meine primäre Sprache bevorzugen. Das bietet die B...... Versicherung leider nicht an. Daher landete das Angebot dann auch verdient in der runden Ablage. So viel zur Praxis jenseits von Reden und Gedenken.

  3. Hallo Herr Paasch,
    Fast noch viel wichtiger finde ich es, dass man von deutschsprachigen Ärzten behandelt werden kann! Manche gesundheitlichen Probleme sind selbst auf deutsch schwer auszudrücken oder schwer zu verstehen! Wenn sich französisch- bz. flämischsprachige Politiker mal auf deutsch behandeln lassen müssten, wäre hier garantiert SCHNELL eine Lösung gefunden! Das man uns Deutschsprachigen den E-Schein genommen hat ist an Diskriminierung nicht zu überbieten!
    PS Leider kann man den Artikel mit dem Verkehrsquiz nicht kommentieren! Deshalb an dieser Stelle: Warum wird das nicht auf Deutsch angeboten? Wahrscheinlich, weil die Fragen dann so schlecht übersetzt sind, wie in den Führerscheinprüfungen (siehe Diskussionen der letzten JAHRE)? Ach ja, stimmt! Wir können ja auch Google-Übersetzer fragen!