Die DG-Regierung will in den nächsten beiden Jahren 43 Millionen Euro in die Krankenhäuser in Eupen und St. Vith investieren. Das Geld wird zu rund zwei Dritteln in Gebäude und zu rund einem Drittel in IT-Technik investiert. So soll die Krankenhausinfrastruktur modernisiert werden.
Die Investitionen sollen auch zeigen, dass die DG am Erhalt der beiden Häuser auf ihrem Gebiet festhält. In einer Pressemitteilung schreibt Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG), dass man "mit diesen Investitionen die Voraussetzungen dafür schafft, damit die Menschen in Ostbelgien auch in Zukunft auf eine hochwertige und wohnortnahe Krankenhausversorgung in deutscher Sprache zählen können."
Die Investitionen wurden bereits angekündigt. Das bedeutet, dass die Regierung die Ausgabe schon grob eingeplant hatte. Die 43 Millionen sind teils im "Masterplan Eifel" für den Standort St. Vith, teils im entsprechenden Plan für den Standort Eupen vorgesehen.
Neu ist, dass die Krankenhäuser jetzt konkrete Projektanträge gestellt haben. Erst auf dieser Basis kann die Regierung die entsprechenden Mittel verbindlich im Infrastrukturplan vorsehen.
Konkret sollen mit dem Geld in St. Vith die Apotheke umgebaut und - im Hinblick auf die Erweiterung der Klinik - das Schwesternheim und das Gebäude des Finanzamts angekauft werden. In Eupen sollen die Nuklearmedizin und die Operationssäle umgebaut, sowie Stromversorgung und Brandschutz verbessert werden.
Ministerpräsident Oliver Paasch kündigte an, die Investitionen in die Krankenhäuser in den kommenden Jahren weiter ausbauen zu wollen. Das ist für ihn eine haushaltspolitische Priorität.
mitt/ake