Die Krankenhäuser in Eupen und St. Vith erhalten eine Sondergenehmigung, um als Allgemeinkrankenhäuser anerkannt zu bleiben. Das wird mit der sprachlichen und geografischen Situation begründet. DG-Ministerin Lydia Klinkenberg hat am Mittwoch diesen Verhandlungserfolg verkündet.
Die interministerielle Konferenz Volksgesundheit hatte im Konsensverfahren einen Grundsatzvorschlag erzielt, um die belgische Krankenhauslandschaft zu reformieren. Sie stützte sich auf den Bericht einer unabhängigen Expertenkommission. Dieser sah eine Mindestanzahl von Betten für Allgemeinkrankenhäuser vor.
Bei den Krankenhäusern der DG sorgt die Nachricht von der Einigung für Erleichterung. Paul Pardon, der ärztliche Direktor der Klinik St. Joseph, erklärte dem BRF, dass damit eine zentrale Forderung der DG-Krankenhäuser erfüllt sei. Für die Klinik St. Vith bedeute das außerdem, dass die aktuellen Um- und Ausbaupläne weiter erfolgt werden können, so Pardon.
Radio-Interview mit Dr. Paul Pardon im Player:
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