Das St. Nikolaus-Hospital Eupen setzt sich im Rahmen der laufenden Diskussionen über die künftige Krankenhauslandschaft für den Erhalt einer wohnortnahen Notfallversorgung in Ostbelgien ein.
Gemeinsam mit seinen Partnern im Move-Netzwerk sowie dem CHR Verviers und dem CHRAM wurde den Regierungen der Wallonie und der Deutschsprachigen Gemeinschaft ein Modell vorgestellt, das eine langfristige und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in der Region sicherstellen soll.
Für das Eupener Krankenhaus steht dabei insbesondere die Notfallversorgung im Mittelpunkt. Auch künftig müsse an den Standorten Eupen und St. Vith eine hochwertige Notaufnahme einschließlich eines SMUR-Notarztdienstes gewährleistet und finanziert werden.
Das Krankenhaus betont, dass bei den anstehenden Reformen die Versorgungsqualität, die Patientensicherheit, die Verfügbarkeit von Fachpersonal sowie die sprachlichen und geografischen Besonderheiten der Region berücksichtigt werden müssten. Die weiteren Verhandlungen auf föderaler und regionaler Ebene will das Krankenhaus aufmerksam begleiten.
mitt/re