Der wallonische Ministerpräsident Adrien Dolimont von der liberalen MR sieht sich gezwungen, das bisherige Regierungsabkommen nachzubessern.
In einer Zeit von Inflation und steigenden Schuldzinsen reichten die ursprünglich geplanten Kürzungen nicht mehr aus, sagte er der Zeitung l'Echo.
Ein Treffen mit den Parteivorsitzenden von MR und Les Engagés Ende April habe den Auftakt für Verhandlungen über ein deutlich verschärftes Sparpaket markiert, das ab dem Haushalt 2027 greifen soll. Angesichts einer herabstufenden Bonität und veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen bereite die wallonische Regierung zusätzliche strukturelle Einsparungen vor.
Ziel ist, einen ausgeglichenen Haushalt für 2029 zu sichern. Das aktuelle Defizit übersteigt zwei Milliarden Euro.
echo/mz
Das sind erste Schritte in Richtung Realität.
Es ist doch komisch, dass so manch osteuropäischer EU-Staat sich besser entwickelt hat als Wallonien. Nur da gab es nicht die soziale Hängematte wie in Belgien...