Ministerpräsident Oliver Paasch hat auf die erneute Kritik von Vivant an der Finanzlage der DG reagiert. Er warf Michael Balter vor, Zahlen zu verdrehen und wichtige Fakten zu verschweigen. Konkret geht es bei dem Streit um die Verschuldung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die liegt über 1,3 Milliarden Euro.
Vivant hatte kritisiert, dass die Zinsen und konnexe Zahlungen der Kreditaufnahmen zu teuer werden. Allein die Zinsen verschlängen inzwischen Summen, die sogar über den gesamten Ausgaben im Seniorenhaushalt lägen, schrieb Vivant.
Paasch hält dagegen, dass man nicht nur auf die Schulden, sondern auch auf die Investitionen schauen müsse. Diese hätten das Leben der Menschen in der DG nachhaltig besser gemacht, so Paasch. Geld stecke vor allem in Infrastruktur wie Krankenhäusern, Schulen und Pflegeeinrichtungen.
Auch Vorwürfe zu angeblich versteckten Zinsen weist die Regierung zurück. Alle Zahlen würden regelmäßig geprüft und transparent offengelegt, schreibt Paasch.
mitt/ake