Das Schulumfeld in Brüssel und der Wallonie wird zunehmend von Fast-Food-Angeboten dominiert.
Laut einer Studie des Gesundheitsinstituts Sciensano verfügen 86 Prozent der Sekundarschulen über mindestens ein Schnellrestaurant im Umkreis von einem Kilometer. Seit 2008 verzeichneten mehr als sechs von zehn Schulen einen Anstieg des entsprechenden Angebots in ihrer unmittelbaren Nähe.
Experten warnen, dass diese Entwicklung die Gesundheit der Schüler gefährdet, da die Jugend eine kritische Phase für die Prägung von Ernährungsgewohnheiten darstellt. Besonders betroffen sind Schulen in Stadtzentren wie Brüssel, Lüttich oder Namur, wo teils über 100 Verkaufsstellen gezählt wurden.
echo/mz