DG-Ministerin Lydia Klinkenberg hat alle Fraktionen im PDG aufgerufen, mit der Regierung an einem Strang zu ziehen, wenn darum gehe, eine hochwertige Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache zu garantieren. Ausgangspunkt waren Fragen von Fabienne Colling, Charles Servaty und Lukas Teller zur geplanten Reform der belgischen Krankenhauslandschaft.
Klinkenberg und auch andere Redner sahen durchaus den Nutzen einer Reform mit Blick auf die Finanzierung der Krankenhäuser und die Suche nach Fachkräften. Weder die Krankenhäuser in Eupen und St. Vith noch die Regierung der DG würden sich grundsätzlich einer solchen Reform verschließen.
"Aus unserer Sicht ist dabei jedoch die besondere geografische und sprachliche Situation Ostbelgiens zu berücksichtigen. Dazu gehört, dass in einer reformierten Krankenhauslandschaft eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache gewährleistet sein muss und bei einer möglichen Umgestaltung der Notfallversorgung die Distanzen und Abfahrtszeiten im ländlichen Raum berücksichtigt werden müssen", so Klinkenberg im PDG-Ausschuss.
sp