Konzept für Überarbeitung der Maßnahmen gegen Hochwasser wird erstellt

Im Rahmen des „Masterplans Weserbecken“ arbeitet die DG derzeit mit der Wallonischen Region daran, ein Konzept für die Überarbeitung der Raumordnungsinstrumente und Maßnahmen gegen Hochwasser zu erstellen. Minister Antonios Antoniadis erklärte dies im Ausschuss auf eine Frage von Freddy Mockel (Ecolo).

Die Wesertalsperre ist so voll, dass zusätzlich Wasser abgelassen werden muss (Archivbild: Julien Claessen/BRF)

Talsperre Eupen (Archivbild: Julien Claessen/BRF)

Dazu gehöre unter anderem die Aktualisierung der Überschwemmungskarten. Ein Projektträger wird dafür bereits gesucht. Antoniadis geht davon aus, dass innerhalb „eines überschaubaren Zeitfensters“ erste Ergebnisse vorliegen.

Sobald ein Projektträger gefunden wurde, soll innerhalb von zwölf Monaten ein wissenschaftlicher Bericht entstehen, der die hiesigen Überschwemmungsgefahren und -ursprünge diagnostiziert. Im Anschluss sollen dann raumordnerische Maßnahmen zur Behebung dieser Ursachen vorgeschlagen werden.

Nachdem dieser Bericht erstellt wurde, soll innerhalb von einem Monat eine vereinfachte Zusammenfassung für die Anwohner veröffentlicht werden. Außerdem soll der Projektträger sechs Monate lang zur Verfügung stehen, um das Verständnis der Studie zu verdeutlichen oder um weitere Alternativen vorzuschlagen.

Antoniadis erklärte, dass der Masterplan der Wallonischen Region nur die Gemeinden Eupen, Raeren und Lontzen umfasse. Er finde jedoch, dass auch die anderen Gemeinden in der DG berücksichtigt werden sollten.

In einer zweiten Phase möchte die DG deshalb den Radius auf die übrigen DG-Gemeinden erweitern. Mit der Fertigstellung des Berichtes der Wallonischen Region liege die entsprechende Grundlage für die Ausweitung der Analyse auf den Rest der DG vor, was notwendig sei, um in einem einheitlichen Konzept zu bleiben, so Antoniadis.

mitt/lo

Ein Kommentar
  1. Emmermann michael

    Grundvoraussetzung wäre ,das die Entscheidungen vor Ort und nicht in Namür fallen .Dafür müsste es permanent Personal in Eupen geben .
    Und Ehrlichkeit. Was nützt ein Untersuchungsauschuss besetzt mit Politikern ,der Verfehlungen anderer Politiker bei Entscheidungen rausfinden soll .
    Am Abend des 14 Juli habe ich neben den Beamten gestanden ,wie die Durchsage kam das sich alle zurückziehen sollten ,da die Schleusen um 1 Meter gesenkt würden .Kurz danach kam die erste Welle und danach nochmal die Durchsage das weiter um 1 Meter gesenkt würde .Bis heute behauptet man in Namür das jede Stunde immer etwas mehr abgelassen wurde und nicht massiv .Erst nach Monaten wurde zugegeben ,daß viel mehr Wasser abgelassen wurde ,wie ursprünglich angegeben .19 mal soviel .