Wieder mehr Covid-Patienten in DG-Krankenhäusern

In den Krankenhäusern von Eupen und St. Vith liegen aktuell 20 Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind. Vergangene Woche lag diese Zahl noch bei fünf. Zwei Patienten befinden sich aktuell auf der Intensivstation.

Die Covid-Station des St.-Nikolaus-Hospitals Eupen (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Die Covid-Station des St.-Nikolaus-Hospitals Eupen (Archivbild: Andreas Lejeune/BRF)

Das Eupener St. Nikolaus-Hospital bestätigte dem BRF, dass sich zwölf Patienten auf seiner Covid-Station befinden. Davon werden zwei auf der Intensivstation behandelt. Die Klinik St. Josef in St.Vith wollte keine näheren Angaben machen.

Die Zahlen für die Deutschsprachige Gemeinschaft sind nachzulesen in den Statistiken auf dem Corona-Portal der DG.

In Eupen hält man derweil an den Besucherregelungen fest. Jeder Patient darf jeden Tag einen Besucher empfangen. Seit dem 1. November muss ein Covid Safe Ticket vorgezeigt werden, um einen Patienten im Krankenhaus besuchen zu dürfen.

Im Krankenhaus von Malmedy befinden sich aktuell sieben Covid-19-Patienten, davon einer auf der Intensivstation.

mitt/ch

13 Kommentare
  1. Dieter Leonard

    Nur eine Frage:
    Wenn St. Vith keine Angaben machen wollte, woher weiß man dann, dass sich in Eupen und St.Vith 20 Covid19-Patienten in beiden Krankenhäusern befinden?

  2. Stephan Pesch

    Die Zahlen stammen vom „Coronaportal der Deutschsprachigen Gemeinschaft“. Dort wird die Zahl der hospitalisierten Patienten mit 20 angegeben (Stand 3.11.) unter Hinweis auf die Quelle FÖD Volksgesundheit. Der Artikel wurde inzwischen um diese Angaben ergänzt.

  3. Willy Hoffmann

    Komisch, nun sind im Gegensatz zu 2020 mehr Geimpfte, aber wieder haufenweise Erkrankte. Impfdurchbrüche, oder besser gesagt, die Impfung klappt nicht, oder wo kommen die ganzen Kranken plötzlich her?

  4. Dieter Leonard

    Wenn 100% der Bevölkerung geimpft wäre, würden Sie dann auch nach dem Impfstatus fragen, Herr Schmitz?

    Da die gegen die Alpha-Variante des Virus entwickelte Impfung bei der Delta-Variante weniger effektiv (aber glücklicherweise immer noch substantiell) wirkt und es keinen 100%-gen Schutz durch die Impfung gibt, nimmt bei stark zirkulierendem Virus und zunehmender Impfquote auch die Zahl der geimpften und an Covid19-Erkrankten in den Krankenhäusern zu. Logisch Herr Hoffmann, oder?

    Verglichen mit der 2. Welle, bei er es die Impfung noch nicht gab, ist die Zahl der hospitalisierten Erkrankten und auch die Zahl der Todesfälle weitaus geringer. Kein Beweis aber ein Indiz, dass die Impfung insbesondere gegen schweren und tödlichen Verlauf wirkt.

    Die Impfung erzeugt bedauerlicherweise keine sterile Immunität. Auch für Geimpfte gilt es deshalb, sich weiterhin umsichtig und vorsichtig zu verhalten, auch wenn das Risiko sich zu infizieren und das Virus weiter zu verbreiten, geringer ist.

  5. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Leonard,

    Sie schreiben “…auch wenn das Risiko sich zu infizieren und das Virus weiter zu verbreiten, geringer ist.” Das stimmt so nicht. Laut dem jüngsten Bericht von Sciensano „COVID-19 CLINICAL HOSPITAL SURVEILLANCE REPORT – November 2021“ sind die die Inzidenzen in der Geimpften-Kohorte und Ungeimpften-Kohorte über 65 Jahre aktuell gleich hoch, wobei die Inzidenzkurve der Geimpften steiler ansteigt, als diejenige der Ungeimpften.

    Des Weiteren hat Sciensano nun die Impfquote gegenüber der Inzidenz in einer neuen Grafik statistisch zu korrelieren versucht („Incidence vs. Vaccination Coverage per Municipality“). Allerdings kann anhand dieser Grafik KEIN kausaler Zusammenhang zwischen Impfquote und Inzidenz belegt werden.

  6. Guido Scholzen

    Impfstatus der Patienten hin oder her. Wichtig ist, eines festzustellen:
    Letztes Jahr um diese Zeit lagen 4-mal (!) mehr Menschen aufgrund von Covid in den Hospitälern. Info-quelle Sciensano.
    Wenn die Impfung DIES bewerkstelligt hat, dann sollten wir diese Zahl zuerst mal in Betracht ziehen, um Menschen von einer Impfung zu überzeugen.

    Warum gibt es übermäßig viele Impfgegner in Bezug auf Corona?
    Weil der Staat seit über 1,5 Jahren der reinste Lügner und Betrüger ist. Da muss es einen nicht wundern, dass Vertrauen in die Obrigkeit verloren geht.
    Leute, die alles für bare Münzen nehmen, was „die da oben“ verklickern, sind genau so Schädlinge in unserer und für unsere Gesellschaft wie alles verneinende „Querdenker“.

  7. Willy Hoffmann

    Was ich nicht verstehe, warum wird man als Querdenker, Carolaleugner oder Impfgegner dargestellt, nur weil man Fragen stellt, aber keine Antworten erhält, nur das Gebetsbuch artige vortragen, jaaaaa wir müssen uns impfen lassen, sonst werden wir sterben. Klar, es werden noch viele geimpft oder nicht am Carola sterben
    Jeden Tag sterben weltweit Menschen. Das ist das Risiko, wenn man lebt

  8. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Scholzen,

    Ob es nun das Verdienst der Impfung ist, dass 4-mal weniger Menschen wegen Covid ins Krankenhaus müssen, ist mehr als fraglich.

    Schaut man sich die “Prevalence of anti-SARS-CoV-2 antibodies among blood donors in Belgium” (sciensano) an, laut derer am 24. Mai 2021 rund 60% der belgischen Blutspender bereits über Antikörper verfügten, wissend dass zum gleichen Zeitpunkt erst 38% der Belgier einmal und erst 15% doppelt geimpft waren (wobei ich den 14 Tage Verzug für den vollen Aufbau der Antikörper noch nicht berücksichtigt habe), sieht es wohl so aus, dass der natürlichen Immunisierung dieses Verdienst anzurechnen ist, oder zumindest sie einen erheblichen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat.

  9. Yves Tychon

    @ W. Hoffmann: « Jeden Tag sterben weltweit Menschen » . Ihre Aussage erinnert an überzeugte Raucher, die solange sie noch gesund sind, die Gefahr einer Erkrankung ins Lächerliche ziehen, nach dem Motto: « Nichtraucher sterben gesünder ».
    Ist Ihnen schon mal zu Ohren kommen, dass Impfverweigerer, wenn sie erst mal auf der Intensivstation liegen, « hätte ich mich mal bloß impfen lassen » röcheln – jedenfalls wenn sie noch röcheln können?

  10. Alexander Hezel

    Scholzen vs. Schmitz, Klimakatastrophen-Leugner gegen Corona-Leugner, das ist ein Duell auf das die Welt gerne verzichtet…

    Meine Herren,
    1. Die Klimakatastrophe ist in vollem Gange, wir sind schuld daran und wir sind mittendrin.
    2. Unsere beste Waffe gegen die Pandemie ist und bleibt die Impfung, die nachweislich sicher und effizient ist.

    Werden Sie mal erwachsen und fangen Sie an in der Realität zu leben.

  11. Guido Scholzen

    Sehr geehrter Herr Schmitz.

    Laut Sciensano hatten im Juni’2021 bereits 25% der belgischen Bevölkerung Kontakt mit dem Corona-Virus, hatten demzufolge also auch auf natürlichen Weg eine Immunität herausgebildet, meistens.
    ca. 95% der Covid-Verstorbenen sind älter als 60 Jahre, hatten meist Vorerkrankungen, und waren somit KEINE BLUTSPENDER, also ist Ihre Ausgangsdatenbasis einer Blutspenderdatei nicht relevant. Für Covid-Hospitalisierte nehme ich ähnliches an. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
    Herr Schmitz, Ihre statistischen Vergleiche treffen meist zu, aber in diesem Fall leider nicht.
    Also zum Mitschreiben:
    Immunität: ohne Impfung durchschnittlich 25%; mit Impfung 74%, bei den über 18-Jährigen 86%. Für mich ist die Herdenimmunität damit erreicht, eine Impfpflicht ist nicht und war nie notwendig.

    Sollte in dieser kalten Jahreszeit die Sterblichkeit wieder „normal“ verlaufen, dann sind das Argumente, ALLE Corona-Maßnahmen abzuschaffen.

  12. Gerhard Schmitz

    @Scholzen,

    Ich verstehe nicht so recht, inwiefern der Umstand, dass eine Infektion für die Älteren gefährlicher ist, als für die Jungen, bzw. die Älteren möglicherweise aufgrund von Vorerkrankungen seltener Blut spenden, die Datenlage der Blutspenderdatenbank punkto Antikörper wesentlich verzerren würde. Denn die Verbreitung des Virus nimmt ja auf diese Umstände keine Rücksicht. Beispiel: Ein Bauer verteilt auf seinem Feld einen Unkrautvernichter. Um die Effizienz der maschinellen (nicht zielgerichteten) Ausbreitung einzuschätzen, prüft er nach drei Wochen, in welchem Umfang die Disteln verdorrt sind, d.h. er schaut also nur auf eine Kohorte der auf seinem Feld befindlichen Pflanzen. Und nun stellt fest, der Unkrautvernichter hat tatsächlich 70% der Disteln erreicht. Frage: Kann er dann nicht daraus schließen, dass auch etwa 70% seiner guten Gräser auf diesem Feld, die unempfindlich gegenüber dem Unkrautvernichter sind, mit diesem in Kontakt kamen also z.B. nicht mehr als Bio-Futter in Frage kommen?

  13. Heinz Kesseler

    Vielleicht weiss so mancher das nicht, aber Blutspende ist nur möglich ab dem 18. Lebensjahr und das bis zum Alter von 66 Jahren