Vermehrt Bestechungsversuche im Impfzentrum von Pepinster

Das Corona-Impfzentrum von Pepinster beobachtet vermehrt Bestechungsversuche. Manche böten dem Impfpersonal Geld, damit es ihnen den Impfnachwachweis ausstellt, ohne zu impfen.

Corona-Impfstoff (Bild: Virginie Lefour/Belga)

Illustrationsbild: Virginie Lefour/Belga

Andere verlangten, die Impfdosis wegzuwerfen. Seit der Ankündigung in der Wallonie zum 1. November das Covid-Safe-Ticket einzuführen, häuften sich die Fälle, berichtet ein Impfkoordinator für die Region.

Er sieht auch zunehmende Aggressionen und Beschimpfungen von Seiten der Impfgegner.

vk

5 Kommentare
  1. Yves Tychon

    Mensch, muss das Spaß machen, sich eine potenziell tödliche Infektionskrankheit wie Covid19 zu angeln. Das kann man sich auch mal etwas kosten lassen. No risk, no fun.
    Bei solchen Hirnamputierten kann einem das Pflegepersonal auf den Intensivstationen nur leid tun!

  2. Christine_hohn@hotmail.de

    Gratuliere Herr Tychon! Sie sind mutig, aber ehrlich.

  3. Dieter Leonard

    Letzte Woche wurden von der „Agence fédérale des médicaments et des produits de santé“ eine Erhebung der Nebenwirkungen einer Corona-Impfung in Belgien veröffentlicht.
    Daraus geht hervor, dass bei 8,65 Millionen geimpfter Personen, 29.644 Geimpfte Nebenwirkungen beklagten (0,34%). Die Mehrheit davon leichter Natur. Bei 0,01% der Geimpften war eine Hospitalisierung notwendig.

    Es wurden in einem zeitlichen (nicht kausalen) Zusammenhang mit der Impfung 224 Todesfälle registriert. Bei 4 dieser Todesfälle liegt wahrscheinlich ein Zusammenhang mit einer Impfreaktion vor (0,000046% der Geimpften).

    In Belgien sind bisher von 1.322.355 Infizierten, 25.874 Personen an/mit Covid19 verstorben. Dies entspricht einer Fallsterblichkeit von fast 2%. (Angesichts einer Dunkelziffer und internationaler Vergleichszahlen liegt die Infektions-Sterbe-Rate geschätzt bei bei 0,5%, mit deutlichen Unterschieden je nach Alter der Infizierten)

    Und immer noch wird von Querdenkern und Impfgegner das Risiko einer Impfung postuliert. Wenn angesichts der hohen Infektiosität der Deltavariante davon auszugehen ist, dass mittelfristig jeder mit dem Virus in Berührung kommt, eine fahrlässige „Sichtweise“.

  4. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Leonard,

    Es fällt auf, dass Sie bei der Corona-Fallsterblichkeit plötzlich nicht mehr zwischen „an“ und „mit“ unterscheiden, und nur noch „an“ voraussetzen, dagegen bei der Impf-Sterblichkeit nur die „gesicherten“ Fälle berücksichtigen. Wie Sie nun richtig anmerken, spielt das Alter insbesondere bei Covid19 eine überragende Rolle. So beläuft sich z.B. die Fallsterblichkeit der unter 44 Jährigen lediglich auf 0,017% gegenüber 14% bei den über 70 Jährigen. Hinzu kommt dass alle hier genannten Sterblichkeitsraten zu hoch angesetzt sind, weil zu Beginn der Pandemie (extrem) wenig getestet wurde und später trotz aller Tests immer noch viele ungetestet infiziert waren. Nichtsdestotrotz ist die Risikoabwägung für einen 80-Jährigen eine ganz andere als wie für einen 30 Jährigen, und demzufolge das Bedrängen insbesondere der jungen Menschen hinsichtlich Impfsolidarität völlig fehl am Platze.

  5. Ralf Schophoven

    Herr Schmitz

    Danke für Ihre Klarstellung zum tatsächlichen Sachstand.