Made in Haute-Amblève: VoG Obere Amel führt Qualitätslabel ein

Die VoG Obere Amel betreut sieben Gemeinden, die eines gemeinsam haben: Sie werden allesamt von der Amel und ihren Nebenflüssen durchquert. Die VoG will die lokale Wirtschaft stärken und Synergien schaffen. Das Label "Made in Haute-Amblève" soll die lokal hergestellten Produkte schmücken.

Lokale Produkte aus den Orten der Oberen Amel - Pays de la Haute-Amblève (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Lokale Produkte aus den Orten der Oberen Amel - Pays de la Haute-Amblève (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Das neue Qualitätslabel Haute-Amblève ist in Malmedy vorgestellt worden. Die VoG Obere Amel möchte die lokalen Produzenten in den sieben Gemeinden fördern. „Das Ziel ist eigentlich ein Standortmarketing, wie wir es in Ostbelgien kennen“, sagt Verwaltungsratsmitglied Harald Mathie.

„Ostbelgien war so unser großes Vorbild bei der Planung, obgleich wir jetzt hier etwas anders angesiedelt sind. Es geht also um die Förderung des Regionalen, der regionalen Produzenten, aber auch des Standortes Hohe Amel – Haute-Amblève, die ja auch Teile der deutschsprachigen Gemeinschaft beinhaltet.“

Die Gemeinden Malmedy, Weismes, Stavelot, Stoumont, Trois-Pont, Lierneux und Amel sind von Anfang an Teil des Projektes. Die VoG Obere Amel möchte weitere Gemeinden und Produzenten mit ins Boot nehmen. Es stehen erste Gespräche mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien an.

„Die Ziele von Haute-Amblève, also le Pays de la Haute-Amblève, sind gemeindeübergreifend und eher regional. Was wir anstreben, ist zunächst mal die Förderung der Produzenten. Dafür wird es ein Quality Label geben“, erklärt Mathie.

„‚Made in Haute-Amblève‘. So ähnlich wie das ‚Made in Ostbelgien‘ auch. Dann streben wir natürlich auch Synergien an zwischen den produzierenden Unternehmen und den Dienstleistern. Es geht nicht direkt in Richtung Tourismus, da gibt es andere Instanzen, die das abdecken. Unser Fokus ist eher die wirtschaftliche Ausrichtung.“

 

Chantal Scheuren