Antoniadis im PDG-Ausschuss: Impfkalender in der DG kann vorgezogen werden

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft kann der Impfkalender vorgezogen werden. Das sagte Gesundheitsminister Antonios Antoniadis im zuständigen PDG-Ausschuss.

Corona-Impfstoff (Illustrationsbild: Eric Lalmand/Belga)

Illustrationsbild: Eric Lalmand/Belga

Bisher wurden Bewohner und Mitarbeiter im Josephsheim, im Haus Katharina, im Hof Bütgenbach und im Golden Morgen geimpft. Nächste Woche gibt es Impftermine im Katharinenstift, im St. Franziskus und im Königin-Fabiola-Haus.

In der Woche vom 25. Januar folgen das Haus St. Elisabeth in St. Vith, die Wohngemeinschaft Lommersweiler und das Psychiatrische Pflegeheim. Die erste Impfrunde wird mit dem Marienheim Raeren abgeschlossen.

Ab 18. Januar auch das Krankenhauspersonal

Sollten die Impfdosen des Hersteller Moderna zeitig ankommen, könnte laut Antoniadis ab der nächsten Woche auch mit der Impfung des Personals in den Krankenhäusern begonnen werden.

Dort werden das Personal, die Studenten und Praktikanten mit Patientenkontakt, das Reinigungspersonal und die Ärzte geimpft sowie das Gesundheitspersonal der ersten Linie außerhalb der Krankenhäuser.

Laut Impfstrategie in Belgien war dies erst ab Ende Januar vorgesehen.

Die erste Moderna-Lieferung darf allerdings nur in ein Krankenhaus geliefert werden und nicht weitertransportiert werden. Deshalb wird dieser Impfstoff dem St.-Nikolaus-Hospital geliefert. In der Klinik St. Josef wird der BioNTech/Pfizer-Impfstoff zum Einsatz kommen.

Beide Impfstoffe sind mRNA-Impfstoffe. Der Unterschied liegt lediglich in Lagerung und Transport.

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sp