„Falsches Signal“: Allerheiligenferien werden in der DG nicht verlängert

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft werden die Allerheiligenferien nicht verlängert. Das hat die neue Bildungsministerin Lydia Klinkenberg mitgeteilt, nachdem sie sich kurzfristig mit allen Schulleitern und Schulträgern konzertiert hatte.

Kind mit Maske in Schule (Bild: Ina Fassbender/AFP)

Illustrationsbild: Ina Fassbender/AFP

Die Schulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft werden also wie geplant am 9. November den Unterricht wieder aufnehmen.

Die Resonanz der ostbelgischen Akteure bei der virtuellen Besprechung war einstimmig: Eine sogenannte Verlängerung der Ferien – gleichzusetzen mit einer Schließung der Schulen – wäre das falsche Signal an Eltern, Schüler und Lehrpersonen.

„Es gibt keine Nachweise dafür, dass die Infektionsherde in Ostbelgien sich in den Schulen befinden. Im Gegenteil, die Ansteckungen finden außerhalb der Schule bei Treffen mit Freunden oder Familienfeiern statt. Unsere Schüler haben bei der Aussetzung des Unterrichts im Frühjahr bereits wertvolle Unterrichtszeit verloren, daher ist in meinen Augen jeder Unterrichtstag in der Schule wichtig, um weitere Lernrückstände zu vermeiden. Eine Schulschließung ist für uns keine Option. Solange es aus sanitärer Sicht möglich ist, werden wir alles daran setzen, dass die Schüler die Schulen durchgehend besuchen können“, begründet die Ministerin die Entscheidung, die gemeinsam mit den Schulleitern und Schulträgern getroffen wurde.

Am Donnerstag hatte die Französische Gemeinschaft angekündigt, die Allerheiligenferien bis zum 11. November zu verlängern und somit die Schulen an zwei zusätzlichen Tagen zu schließen.

Französische Gemeinschaft verlängert Allerheiligenferien um zwei Tage

mitt/sp

Ein Kommentar
  1. Alexandra Peters

    Loool…. Mehr fällt mir hierzu nicht mehr ein…