Jenny Baltus-Möres schaut auf eine Legislatur als Regionalabgeordnete im Wallonischen Parlament zurück

Fünf Jahre lang saß die PFF-Politikerin Jenny Baltus-Möres im Wallonischen Parlament. Bei den Regionalwahlen tritt sie nun aus privaten Gründen nicht mehr an.

Jenny Baltus-Möres im Wallonischen Parlament (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Jenny Baltus-Möres im Wallonischen Parlament (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Vor fünf Jahren ging Jenny Baltus-Möres als Regionalabgeordnete nach Namur. Ende Januar kündigte die 36-jährige PFF-Politikerin an, bei den anstehenden Regionalwahlen aus privaten Gründen nicht mehr antreten wollen.

Unter den Aufgaben, denen sie sich in Namur besonders gewidmet habe, nennt sie die Klimapolitik. So war sie zuletzt Vorsitzende einer parteiübergreifenden Arbeitsgruppe, zu der auch der SP-Politiker Edmund Stoffels gehörte.

„Wenn wir es schaffen wollen, für unsere Bürger der Deutschsprachigen Gemeinschaft und gesamten Wallonischen Region weiterhin die Umwelterwartungen und Ziele einzuhalten, dann geht das nur mit der Wirtschaft zusammen“, sagt Jenny Baltus-Möres zur möglichen Umsetzung von Klimaschutzzielen.

„Nur durch Maßnahmen mit der Wirtschaft und durch die Unterstützung und Sensibilisierung der Wirtschaft können wir die Klimaziele erreichen, um dann auch neue Arbeitsplätze in diesem Bereich zu schaffen. Ohne Arbeitsplätze, ohne Wirtschaft wird das ganze System zusammenbrechen und wir haben, ähnlich wie in Frankreich, die Gelbwesten auf der Straße“, so Baltus-Möres weiter.

Im Thema am Abend spricht Jenny Baltus-Möres über ihre Erfahrungen als deutschsprachige Abgeordnete im Wallonischen Parlament und über ihre Entscheidung, nicht mehr antreten zu wollen.

sp/mg

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