Rettungshubschrauber darf nur noch an drei Krankenhäusern der Region landen

Nur drei Krankenhäuser der Provinz Lüttich sind ausreichend ausgerüstet, damit ein Rettungshubschrauber Patienten dorthin bringen kann.

Rettungshubschrauber von Bra-sur-Lienne in Bütgenbach

Archivbild: Centre Medical Heliporte

Alle anderen Landeplätze an Krankenhäusern entsprechen nicht mehr den neuen europäischen Normen. Somit kann der Rettungshubschrauber von Bra-Sur-Lienne im Moment nur am CHU am Sart-Tilman, am CHR de la Citadelle und dem CHC in Montegnée bei Lüttich landen.

Das verkompliziere die Arbeit der Rettungsmannschaften im Hubschrauber enorm, erklärt ein Verantwortlicher in der Fachzeitschrift „Le Spécialiste“. Er appelliert an die Krankenhäuser, ihre Infrastruktur schnellstmöglich den europäischen Normen entsprechend zu modernisieren.

Auch die Krankenhäuser in Eupen, St.Vith, Malmedy und Verviers haben Nachholbedarf. Allerdings sind die Arbeiten mit hohen Kosten verbunden. Ein konformer Landeplatz im ländlichen Raum kostet ab 50.000 Euro aufwärts.

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meuse/ake

17 Kommentare
  1. Freddy Langer

    „entsprechen nicht mehr den neuen europäischen Normen“

    Wieder so eine Norm die von den Geldhaien der EU den Bürgern einfach so auf gebürgt wird.

  2. Uwe Halmes

    Ist das nicht traurig? Triangel, alter Schlachthof , Kloster Heidberg , Schwimmbäder , Dorfhäuser , 6 Millionen für den BRF, alles mit freundlicher Unterstützung der D.G. . Selbstbeweihräucherung unserer Politiker im Internet . All das kostet Unsummen an Geld und dann bekommen sie keine 100.000€ Euro für 2 Landeplätze zusammen ? Aber der Sekt bei der nächsten Gelegenheit steht schon kalt , schämt euch , schämt euch in Grund und Boden !!!

  3. Voigt Christian

    Mobile Landeplätze wären bestimmt von Vorteil. Dann könnte man die auch da gebrauchen wo ein Unfall passiert ist. Oder dürfen die da auf nicht konforme Plätze landen? Wenn ja, frage ich mich wo das Problem bei den Krankenhäuser ist.

  4. Rauw Erik

    Wenn ich schwer Verletzt bin und ein Helikopter müsste zum Einsatz kommen wäre ich froh in eines der drei Universitätskliniken geflogen würde und nicht in einem regionalen Krankenhaus.

  5. Voigt Christian

    Nur hier geht es sich nicht um das Krankenhaus sodern um den Landeplatz

  6. Damien Francois

    Schon seltsam, wenn man bedenkt, daß Hubschrauber auf 6.500 m am Everest landen um Kranke, Verletzte oder Tote auszufliegen.
    Le monde à l’envers…

  7. Alexander Hezel

    Herr François, „Für fast alle Helikopter sind die Flanken des Everest zu hoch“ (siehe Die Zeit vom 28.04.2015). Die meisten Hubschrauber können nur 4000 bis 5000 Meter hoch steigen, darüber bedarf es aufgrund des geringeren Luftdrucks und Sauerstoffgehalts speziell ausgerüstete Hubschrauber, von denen es nur sehr wenige weltweit gibt.
    Ich glaube kaum, dass die Krankenhäuser der Region Hubschrauber nötig haben, die auf den Everest fliegen können.

  8. Damien Francois

    Herr Hezel, täglich kommen bei gutem Wetter bis zu 20 Hubschrauber im EBC an. Höher habe ich selber Hubschrauber, zBsp. auf über 6.500 m gesehen. Mit meinen Augen. Ein Hubschrauber ist sogar 3 Minuten auf dem Dach der Welt geblieben (Pilot: Didier Delsalle, am 14.5.2005 – einfach googeln, da man hier keine links posten darf). Ich schicke Ihnen gern Fotos von Hubschraubern am EBC und höher. Ich bin selber schon vom EBC ausgeflogen).
    An wievielen Expeditionen an 8.000 ern haben Sie teilgenommen? Ich war 4x am Everest (bald das 5.mal) und 2x am Manaslu. Wieder wollen Sie mir nur Kontra geben. Wieder versagen Sie dabei kläglich.

  9. Alexander Hezel

    Herr François, ihre persönlichen Errungeschaften in allen Ehren, es intertessiert wahrscheinlich keinen hier, wie oft sie wieviele Gipfel erklommen haben, und welche tollen Expeditionen Sie noch so geführt haben – es geht um Rettungshubschrauber in unserer Region und nicht um ihr Ego.

    Wie gesagt, die Region braucht keine Everest-festen Hubschrauber, sondern welche, die Patienten in ein Krankenhaus fliegen kann.

  10. Yves Tychon

    Mal ehrlich: Glaubt hier irgendwer, dass eine solche « europäische Norm » klammheimlich von einem Schreibtischtäter in Brüssel ausgeheckt wird und dann am nächsten Morgen auf die Betroffenen hinunterflattert? Europas Mühlen mahlen langsam… Aber es ist schon interessant, wenn man erst den Schlaf des Gerechten schläft und hinterher einen auf überrumpelt macht!

  11. Damien Francois

    Alle haben zwar verstanden, denke ich, also, nur für Sie, Herr Alexander: Ich habe auf den Everest verwiesen um die Peinlichkeit der Situation hier anzuprangern.
    So, jetzt dürfen Sie wieder hetzen.

  12. Kalle Coudert

    Herr Hezel, könnten Sie nicht Ihre Aversionen gegen Herrn François mal beiseite lassen und beim Thema bleiben? Foren, auf welchem site auch immer, sind sehr interessant, persönliche Animositäten jedoch einfach „daneben“, sie führen nur zu Diskussionen, die, wie Sie es selbst formulieren, andere Kommentatoren nicht interessieren.

  13. Edgar Fink

    Werter Herr Hezel,
    natürlich geht es sich hier um die Rettungshubschrauber in unserer Region.
    Es stellt sich dann jedoch die Frage, was ihr Kommentar vom 11.02.2019 13Uhr43 hier bezweckt.
    Ist es vielleicht so, dass sie ihrem fast krankhaften Eifer, Herrn Francois um jeden Preis kontra zu geben, erneut nicht widerstehen konnten?

  14. Marc Van Houtte

    Problem bei einem Absturz am Everest ist die Crew die im Heli ist.
    Bei Krankenhaus Landungen will man vermeiden Abstürze die im Krankenhaus landen könnten oder in der Stadt runter kommen daher haben die 2 Triebwerke und müssen bei einem Triebwerksausfall im Take Off eine sichere Landung auf dem Helistrip garantieren können.
    Also gibt es Norme an Hubschrauber wie auch an dem Landeplatz

  15. Alexander Hezel

    Herr Coudert, das einzige, was nicht „beim Thema“ ist, sind Äpfel-und-Birnen-Vergleiche mit Situationen auf der anderen Seite der Erde: was haben Everest-fähige Hubschrauber, die ganz anderen Ansprüchen genügen müssen und anderen Regeln und Gesetzen unterliegen, mit der Situation hier in Europa bzw. Belgien zu tun, wo es um Hubschrauber geht, die zu Krankenhäusern fliegen? Soweit ich weiss, steht kein Krankenhaus unserer Region auf über 6.500 Meter? Man vergleicht doch auch keine Elektroautos für die Stadt mit Geländewagen bei der Rallye Dakar, nur weil es „Autos“ sind, oder? Für mich hinkt der Vergleich und scheint mir in dem Kontext völlig irrelevant, warauf ich hingewiesen habe.

    Herr Fink, „worum es sich geht“, habe ich oben beschrieben; was sie und andere meinen, auf psychologischer Ebene in Kommentare hineininterpretieren zu müssen, bleibt ihnen überlassen.

  16. Voigt Christian

    Ach so, und warum darf dann jemand vom Krankenhaus aus ausgeflogen werden aber keiner hingebracht werden? Gibt es dafür zwei unterschiedliche Normen?

  17. BRF-Webredaktion

    Werte Nutzer,
    da eingereichte Kommentare sich nicht mehr um das eigentliche Thema drehen, sondern um Rettungshubschrauber im Himalaja, beenden wir die Diskussion.
    BRF-Web