Rettungshubschrauber: Weitertransporte weiterhin aus Ostbelgien möglich

In medizinischen Notfällen dürfen Rettungshubschrauber weiterhin in der Nähe der ostbelgischen Krankenhäuser landen, um Patienten von dort in ein anderes Krankenhaus zu verlegen - auch wenn der Landeplatz nicht den europäischen Normen entspricht.

Klinik St. Josef in St. Vith

Bild: Volker Krings/BRF

Das hat die Direktorin des St.Vither Krankenhauses, Ingrid Mertes, dem BRF auf Anfrage erklärt. Zwar können Patienten wegen der Normen nicht mit dem Rettungsschrauber gebracht werden. Laut einer Fachzeitschrift sind dafür nur noch drei Krankenhäuser der Provinz Lüttich ausreichend ausgerüstet.

In schweren Notfällen erfolge die Rettung aber ohnehin über den Luftweg direkt zu einer der großen Lütticher Kliniken, so Ingrid Mertes. In den anderen Fällen sei die Landrettung oft effektiver.

Das St. Vither Krankenhaus habe kürzlich noch die Einrichtung eines international anerkannten Landeplatzes prüfen lassen. Die Studie der Luftfahrtbehörde habe ergeben, dass dieser nicht in einem sinnvollen Radius realisierbar sei.

Rettungshubschrauber darf nur noch an drei Krankenhäusern der Region landen

Michaela Brück

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Ein Kommentar
  1. Voigt Christian

    Also darf der Hubschrauber landen um jemand abzuholen aber nicht zum Absetzen, wo ist da die Logik ?

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