Vandenbroucke: Ende der föderalen Phase des Corona-Krisenmanagements nicht unmittelbar auf Tagesordnung

Das Ende der föderalen Phase des Corona-Krisenmanagements steht nicht unmittelbar auf der Tagesordnung. Das hat der föderale Minister für Volksgesundheit, Frank Vandenbroucke, am Donnerstag in der Plenarsitzung der Kammer mitgeteilt. Hintergrund ist die sich erneut zuspitzende Corona-Lage.

Frank Vandenbrouckec in der Kammer (Bild: Hadrien Dure/Belga)

Frank Vandenbrouckec in der Kammer (Bild: Hadrien Dure/Belga)

So ist ein erneuter starker Anstieg der Ansteckungen und Krankenhausaufnahmen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung festzustellen.

Aktuell findet die Koordination der Maßnahmen zur Bewältigung der Gesundheits-Krise formell auf der föderalen Ebene statt – auch wenn sich die verschiedenen Ebenen des Landes natürlich absprechen, um sich auf ein gemeinsames Vorgehen zu einigen.

Eigentlich war wohl vorgesehen gewesen, in etwas über einer Woche – am 29. Oktober beim nächsten Konzertierungsausschuss – das Ende dieser Phase des Corona-Krisenmanagements zu besprechen.

Gesprochen werde mit den Regierungen der Teilstaaten, bestätigte Föderalminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) am Donnerstag auf Nachfrage der Parlamentarier in der Kammer. Unter anderem soll es darum gehen, ob die föderale Phase zu einem gegebenen Zeitpunkt beendet werden solle und was dann getan werden müsse.

Er glaube aber nicht, dass die Regie jetzt unmittelbar in die Hände der Regionen gelegt werde, so Vandenbroucke.

Boris Schmidt