550 neue Corona-Infizierte in Belgien

Die Zahl der Corona-Infektionen in Belgien ist wieder gestiegen, allerdings weniger schnell. Im Zeitraum vom 28. Juli bis 3. August wurden pro Tag im Durchschnitt 550 neue Fälle gemeldet.

Mehrere Corona-Fälle beim Personal von Westvlees

Bild: Kurt Desplenter/Belga

Das ist ein Anstieg um 47 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Damit sind in Belgien zur Zeit rund 72.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen und der Todesfälle blieb stabil. Im Schnitt wurden täglich 24 Menschen ins Krankenhaus aufgenommen. Tödlich verläuft eine Covid-19-Erkrankung im Durchschnitt für drei Patienten jeden Tag.

Unterdessen scheinen die strengen Sicherheitsmaßnahmen in der Region Antwerpen Früchte zu tragen. Es steckten sich nicht mehr so viele Menschen mit dem Coronavirus an wie vor der Ausgangssperre, teilen die Behörden mit. In anderen Teilen Belgiens sieht die Lage anders aus, hier steigen die Infektionsfälle. In Brüssel nahmen die Neuansteckungen innerhalb von einer Woche um 150 Prozent zu.

Bisher 67 Fälle bei Westvlees

Wegen der Corona-Fälle im Schlachtbetrieb Westvlees kommen die Bürgermeister der westflämischen Städte und Gemeinden am Freitag zu einer Krisensitzung zusammen. Sie wollen gemeinsam beraten, wie verhindert werden kann, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

In dem Betrieb gibt es inzwischen 67 nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Alle 225 Mitarbeiter einer Abteilung stehen seit dem Ausbruch unter Quarantäne. Sie müssen sich untersuchen lassen.

rtbf/vrt/jp/sh

20 Kommentare
  1. Volker Schober

    Und jeden Tag im Schnitt 2 Verkehrstote in Belgien!
    Und welche Maßnahmen werden da ergriffen?
    Tempolimits (z.B. Tempo 30 innerhalb geschlossener Ortschaften) oder strengere Kontrollen zur Einhaltung der Verkehrsregeln – Fehlanzeige.
    Warum werden bei Corona und im Verkehr so unterschiedliche Maßstäbe angelegt? Da fehlt jede Verhältnismäßigkeit.

  2. Alfons van Compernolle

    Volker Schober , ich kann Ihnen mitteilen, dass z.B. hier in Gent in der Innenstadt
    inkl. Randbezirke 30km/H gilt , ausgenommen die Umgehungsstrassen.
    Diese 30 km/H Pflicht wird in 2021 auf den ganzen Regierungsbezirk Gent und saemtlichen Randgemeinden ausgedehnt. In Merelbeke , Destelbergen , Oostakker etc ueberall 30km/H etc. schon heute ! Die Stadtzentrum’s sind komplett verkehrsfrei mit Ausnahme Strassenbahn & Taxi !!
    Noch Fragen ??

  3. Uwe Chemnitz

    Lieber Herr Schober, es ist doch sehr einfach:
    Verkehrsunfälle und die resultierenden Toten sind eben NICHT ansteckend….;-)

  4. Guido Scholzen

    Hier sieht man wieder, wie Corona funktioniert:
    durch allgemeine geschürte ANGST.

    Wenn du keine Gesichtsmaske trägst, wirst du finanziell bestraft wie beim Überfahren einer roten Ampel oder Alkohol am Steuer.
    Kritisierst du manche Maßnahme, was zur freien Meinungsäusserung gehört, wirst du als Corona-Leugner diffamiert.
    Bist du infizierst und es wird bekannt durch einen Test, wirst du behandelt wie ein Aussätziger. Und deine Familie eventuell auch.

    Die Politik hat ein Interesse daran, diesen Angst-Zustand aufrecht zu erhalten.
    Denn…
    Ob Klima oder Energiewende oder Flüchtlinge oder nun Corona:
    Wann haben „unsere“ Politiker das letzte Mal Rücksicht genommen auf die öffentliche Meinung? Nehmen die nur Rücksicht auf die eigenen Medien und eigenen „Experten“?

    Es ist mir als Bibelgläubiger unverständlich, dass die Kirchen (egal welches Bekenntnis) sich hier nicht zu Wort melden und massiv Kritik üben.

  5. Heike De Bruecker

    Werter Herr Schober,
    Ich denke , Sie vergleichen da Bratkartoffeln und Hackfleisch…sind zwei paar Schuhe

  6. Anja Wotschke

    @HEIKE DE BRUECKER8, das hab ich bei den 2 ersten Kommentaren auch gedacht, denn was haben Tempolimits ect nun mit der Meldung von 550 neue Corona-Infizierte in Belgien zu sehen ? Ua Verkehrstote gab’s schon immer und das auch noch weit vor Corona, über die Tempolimits von 30 km/h kann man sich streiten oder andrer Ansicht sein, vor Schulen ok, in gekennzeichneten Spielstrassen ok da vllt auch nur 10 – 20 km/h, bei allen anderen Straßen ist das Quatsch, da kann man ebenso gut auf Autobahnen 50 – 70 km/h einführen.

  7. Georg Radermacher

    Entschuldigung, den kann ich mir nicht verkneifen:
    …….und die Bibel und Religionen schüren keine Angst 🙂

    Die haben das erfunden Menschen durch Angst gefügig zu machen.

  8. Guido Scholzen

    Herr Georg Radermacher,

    1. Sie haben vollkommen recht!
    Wenn keine Angst für egal welchen Glauben geschürt würde, würden die Menschen den Glauben mehr hinterfragen, als unnötig Gedanken zu verschwenden, um an einer Strafe vorbei zu kommen.

    2. Die Geschichten der Bibel sind ok und verständlich, Jesus und Paulus …etc sind Prediger und Alltagspersonen, und die 10 Gebote und die Bergpredigt sind sinngebend. Meinen Sie etwa, ich würde an Himmel+Hölle glauben?😉

    3. Der jetzige Corona-Glauben wird geprägt durch den Glauben an eine 2. Welle, aber statistisch gesehen wird die diesen Sommer nicht kommen. Aber es werden genug Maßnahmen durchgezogen, dass die ja nicht kommen soll???!!!
    Der Weg ist bekanntlich das Ziel, n’est-ce pas?
    Ein Fall von Massen-Schizophrenie?
    Aber wenn auch nur ein wenig Kritik an diesem Glauben geübt wird (auch wenn man sorgfältig begründen kann), so wird man als „Corona-Leugner“ dargestellt.

    Ich bin für Glaubensfreiheit. Auch für Corona-Gläubige der 2. Welle.

  9. Frank Kueches

    An den BRF
    Ich danke Ihnen fuer Ihre Offenheit und Freiheit und Möglichkeiten der freien Meinungsäusserung.

    Aber wird es langsam nicht verantwortunglos jeden Schwachsinn zu veröffentlichen den die Scholzens von sich geben? Soziale Platformen gehen auch dazu über nicht mehr jeden Blödsinn zu veröffentlichen. Es sind doch solche hirnlose Kommentare die alle sinnvollen Massnahmen torpedieren

  10. Alexander Hezel

    Herr Kueches, die „Schultze-Schulze“ Scholzens sind leider bekannt dafür, den Bogen des Schwachsinns reichlich zu überspannen…
    Vom Leugnen des Klimanotstands über die Coronakrise, die doch ganz harmlus sei, bis hin zur vermeintluch durch und durch korrupten DG-Politik haben sie scheinbar zu allem eine Meinung, aber für nichts eine Lösung. Das eigene Scheitern in der Lokalpolitik muss wohl so sehr am Ego gekratzt haben, dass pauschal jeder gewählte Volksvertreter verunglimpft wird. Das Über-einen-Kamm-scheren ist hier Volkssport. Noch eine Prise Internet-Selbstbestätigungsblase und man liest dann, was oben steht…

  11. marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Kueches.

    Was ist „jeder verantwortsloser Schwachsinn“ ? Definieren Sie das ?

    Gerade jetzt in der Coronakrise muss diskutiert und disputierr werden. Gerade weil viele Pannen und Fehler geschehen sind, die das Vertrauen in den Staat erschüttert haben. Es kann nur besser werden, wenn Fehler offen gelegt werden zwecks Verbesserung.

    Und was ist das eine zweite Welle ? Es ist nichts anderes als ein zeitweise Wiederaufflackern regional begrenzt.
    Das ist aber kein Grund in Panik zu geraten. Denn jetzt verfügt man über Erfahrungen aus der „ersten Welle“. Und Wissenschaft und Forschung machen auch Fortschritte.

    Es gibt keine „erste Welle“ und auch keine „zweite Welle“, sondern nur einen Anfang und ein Ende, wenn geeignete Impfungen und Heilmittel zur Verfügung stehen. Und bis dahin muss man bekannte Regeln befolgen.

  12. Frank Kueches

    Herr Scholzen Eimerscheid

    um bei den Wellen zu bleiben. Deiche werden gebaut um gegen Flutwellen zu schuetzen. Stellt sich nach dem Bau des ersten Deiches aber heraus das der nicht ausreicht wird der aufgestockt oder andere Massnahmen getroffen Und nichts anderes passiert im Moment. Aber den Menschen zu erklaeren es gab keine 1. Welle und es wird keine 2.Welle oder 3.Welle geben ist genau so ein Schwachsinn zu glauben das es an den Küsten keine neuen und stärkere Flutwellen geben wird oder kann.

  13. Guido Scholzen

    Leider verstehen die meisten Menschen nichts von Statistik. Dann sähe die öffentliche Meinung über Klima, Energie und Corona anders aus.
    Glaubt doch, was ihr wollt.

  14. marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Kueches.

    Man kann eine Pandemie, die einmal anfängt und auch irgendwann mal aufhört, nicht mit den Gezeiten vergleichen, die es schon immer gab auf der Welt.

    Herr Hezel.

    Gratulation zu Ihrem politisch korrekten Beitrag.

  15. Kathrin Schumacher

    Herr Kueches,

    Es ist IHRE Meinung, dass Unsinn geredet wird. Das gibt Ihnen nicht das Recht, von BRF zu verlangen, die Meinungen anderer zu tadeln. Sicherlich können Sie dieses Konzept verstehen!

  16. Ernst August Mathieu

    Die Herren Scholzen sollen weiter schreiben. Jeder Leser kann antworten wenn ihm danach ich. Das Forum wird dadurch lebendig.
    Ich für meinen Teil kann die Meinung der Herren Scholzen nie oder kaum teilen.

  17. Frank Kueches

    Ich denke das ich nicht den BRF aufgefordert habe etwas nicht zu veröffentlich en, sondern habe nur von Verantwortung gesprochen bezueglich gewisser Inhalte und das sollte legitim sein. Es gibt halt verschiedene Meinungen und mehr als auf, in meinen Augen, gewissen Schwachsinn wollte ich nicht hinweisen. Mir egal ob jemand mit Aluhütchen rumläuft und behauptet die Erde sei eine Scheibe aber mir ist es nicht egal wenn ein bis zum heutigen Zeitpunkt nicht kontrollierbarer Virus verharmlost wird,

    Und das aus gesundheitlichen und auch wirtschaftlichen Gründen

  18. Dieter Leonard

    @G.Scholzen

    Nachdem sie mir angesichts meiner Haltung in der Corona-Krise „Obrigkeitshörigkeit“ vorgehalten haben – was meine Lebensgefährtin mit einem Lachanfall quittierte – outen sie sich hier als „bibelgläubig“ und Anhänger der „sinngebenden“ 10 Gebote.

    Wie passt dies eigentlich zu den Verunglimpfungen, mit denen Sie sonst „argumentieren“?

    Wie sinngebend die 10 Gebote sind zeigt sich vor allem in Gebot 1-4.
    Diese befassen sich nur damit, wie „der Herr“ zu umschmeicheln und wie ihm zu dienen sei:
    Ihn anbeten, kein Bildnis von ihm machen, seinen Namen nicht missbrauchen, ihm jede Woche einen ganzen Tag widmen und keinen anderen Gott neben ihm dulden.

    Sagten sie „obrigkeitshörig“?

    Der Rest sind Verhaltensregeln die Sinn machen, die jedoch nichts anderes sind als aus der menschlichen Sozialisierung abgeleitete Erkenntnisse, die auch in heidnischen Kulturen galten.

    „Die Bibel ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik völlig ungeeignet.“ (F. Buggle)

    Aber einem derart selbstbestimmten Freiheitskämpfer kann dies ja egal sein.

  19. Alain Niessen

    Das Problem bei den Scholzen Brüdern ist folgendes:
    1) Sie sprechen immer von „man muss doch diskutieren können“, wobei sie da natürlich Recht haben. Allerdings wenn diskutiert wird, wird der Gegenüber direkt ins Lächerliche gezogen oder für nicht voll genommen, was natürlich jeglichen Diskussionsversuch mit den Brüdern zum Scheitern verurteilt.
    2) Die Scholzens unterliegen einem ganz großen Irrtum, dass Ihre Meinung gleichgesetzt mit der allgemeinen öffentlichen Meinung ist. In dieser verkorksten Logik ist es natürlich naheliegend, dass alle anderen Meinung nicht in der öffentlichen Meinung vertreten sein können, wobei wir wieder bei Punkt 1 sind.

    Schon unter diesen 2 Gesichtspunkten wird schnell klar, dass man mit den Brüdern nicht diskutieren kann, da sie keine anderen Meinungen zulassen. Wenn Sie Gegenwind bekommen, argumentieren Sie zwar mit Meinungsfreiheit und das Recht der Diskussion, lassen es beim Gegenüber aber nicht zu, sondern nutzen es nur als Totschlagargument.

  20. marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Niesen

    Ich habe noch niemals jemandem seine Meinung verbieten wollen. Nur ich nehme mir die Freiheit, meinen Kommentar abzugeben. Wenn Ihnen das nicht gefällt, so ist es Ihre Sache. Mich interessiert es nicht. Dazu noch folgendes Zitat von Rosa Luxemburg : „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.“.