Belgien organisiert weiterhin Rückholaktion wegen Corona

Die Rückholaktionen für belgische Staatsbürger im Ausland wegen der Corona-Krise laufen weiter auf Hochtouren. Belgien hat nun rund 25 Charterflüge zu diesem Zweck organisiert.

Bild: Virginie Lefour/Belga

Bild: Virginie Lefour/Belga

Viele Belgier kommen auch auf Flügen europäischer Partnerländer zurück. Die Rückholaktionen sind eines der Felder, wo die Zusammenarbeit auf EU-Ebene gut funktioniert.

Tunesien, Senegal, Argentinien und diese Woche Peru – die belgische Regierung organisiert nach wie vor Rückführungsflug für im Ausland gestrandete Staatsangehörige.

Folgen sollen diese Woche auch noch Ruanda und Burundi. Wer sich in diesen Ländern aufhält, kann sich bei den belgischen Auslandsvertretungen melden, um nach Belgien zurückgebracht zu werden.

Seit Dienstag kamen zudem etwa 100 Belgier auf Flügen der europäischen Partner aus Ländern wie Myanmar, Ecuador, Kambodscha und den Vereinigten Arabischen Emiraten zurück. Im Gegenzug können auch Bürger anderer europäischer Staaten in den von Belgien organisierten Rückflügen mitfliegen.

Der Flug mit belgischen Charterflügen ist derweil nicht kostenlos. Der Preis richtet sich unter anderem nach der Anzahl der verfügbaren Plätze.

Peter Esser